… aktuelle Aktionen

AKTION-REAKTION 150

  • Seit über 20 Jahren gibt es nun schon die Pacohoro/Friedenszeit…  und Aktionen für den Weltfrieden meinerseits.
  • Eine Pilgerreise von einem buddhistischem Tempel in Berlin nach Rom zum Vatikan gab es schon 1998.
  • 2002 kam die Veröffentlichung des ersten Untergrundcomics für den Weltfrieden dazu.
  • Pacohoro hatte seitdem Zeit zum Reifen…. lest hier, was gerade an aktuellen Aktionen läuft und erfahrt, wie man die Friedenszeit gewaltlos einführen kann. 
Schachzug zum Sammeln

Wenn Dir gefällt was Du hier liest, wenn Du das Gefühl hast etwas bewegen zu wollen, wenn Du uns kennenlernen willst oder Dich einfach nur mit uns Verbünden willst, dann bist Du herzlich Eingeladen, den Wandel zu beschleunigen. Du kannst, über das Netzwerk der Humanistischen Friedenspartei — dem PeacePoint, mit uns zusammenarbeiten, Ideen austauschen oder Aktionen planen.
Achtung: Derzeit wird PeacePoint neu struckturiert. Es wird noch Zeit brauchen, bis es unseren Anforderungen entspricht, voraussichtlich bis Ende Mai 201. Solange ist PeacePoint leider nur eingeschrängt nutzbar. Die Kontaktaufnahme mit uns ist aber weiterhin jederzeit möglich, z.B. auch über Facebook.  
Im folgendem Gespräch könnt Ihr Euch einen Eindruck von unserem Denken machen.

Pax Terra Musica – das Friedensfestival

Wir haben uns aus den verschiedensten Friedensorganisationen zusammengetan, um den Menschen einen Ort zu geben, an dem wir zusammenkommen, reden, planen und feiern können. Wir wollen ganz bewusst keine neue Bewegung gründen, wir möchten nur das Podium sein, auf dem sich alle begegnen können.

Vom 23. bis 25. Juni 2017 werden wir auf dem alten Flughafengelände in Niedergörsdorf ein unüberhörbares Zeichen für die LIEBE und für den FRIEDEN setzen.

Bei Diskussionen, Ausstellungen, Filmvorführungen, Workshops und Vorträgen an unseren „Peace-Points“ präsentieren sich erfahrene Aktivisten, Friedens-Organisationen und andere soziale Projekte – hier kannst Du Anschluss finden, selbst aktiv werden und direkt an einer friedlichen Zukunft mitgestalten.

Ihr seid es, auf die es ankommt.

Die Zeitpioniere im WeQ-Modus – ein offener brief

Greifswald, im Dezember 2016

Seien Sie/Ihr alle miteinander herzlichst gegrüßt,

im letzten Monat hatte ich das Glück, gleich an zwei Konferenzen teilnehmen zu dürfen, welche sehr unterschiedlich waren, aber trotzdem das gleiche Ziel anpeilen. Nämlich, Lösungen für eine enkelgerechte Welt zu finden, solche Lösungen aufzuzeigen, vorzustellen und umzusetzen.
Die eine Konferenz wurde Geld frei organisiert, während die Teilnehmer der anderen Konferenz sich am Pariser Platz, im Herzen Berlins, zusammenfanden.
Jetzt habe ich das Ganze auf mich wirken lassen, nachgedacht und gelesen, und mich mit den Projekten all jener beschäftigt, welche ich nun mit diesem Brief zu erreichen versuche.

Einige werden sich erinnern, ich bin der Rolli Fahrer, der immer was von Pacohoro – der Friedenszeit erzählt hat.

Auf der ersten Utopie-Ökonomie-Konferenz, der Utopikon, bin ich auf das Netzwerk Wachstumswende aufmerksam geworden. Das Netzwerk Wachstumswende dient dazu Menschen zusammenzubringen, die gemeinsam an Lösungen für eine Gesellschaft jenseits von Wachstumszwängen arbeiten wollen.

Dort kann man eigenständig Arbeitsgruppen für bestimmte Themen gründen, was ich auch getan habe. So gibt es dort jetzt ein Projekt mit Namen:
„Zeitpioniere im WeQ-Modus“.

WeQ ist ein Begriff, den ich auf dem zweiten Kongress, dem Vision Summit, kennengelernt habe. Weg von der Ich-Qualität – hin zur Wir-Qualität. Ein Gedanke der stimmig und logisch ist, und mich sofort begeistert hat.

Passend zu dem Buch von Peter Spiegel „WeQ More than IQ“,  habe ich auch noch ein Buch von Ulrich Weinberg „Network Thinking“ erworben. Sehr anschaulich beschreibt der Autor dort, wie einfache Menschen, in gemixten Teams aus allen Gesellschaftsbereichen, komplexe Probleme lösen können.

Ja und ich habe ein Problem. Ein großes und äußerst komplexes Problem sogar, und darum möchte ich Sie bitten, mir bei der Lösung zu helfen.

Mein Problem ist folgendes: Meines Erachtens leben wir in der falschen Zeit und wir müssen einen Weg finden, die Welt in eine neue Zeit zu führen.

Das ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn das Pacohoro-Projekt stellt den Status Quo der aktuellen Uhr in Frage, schlägt eine andere Zeiteinteilung vor und bietet die dafür notwendige Alternative an, die Friedensuhr.

Meine Frage lautet: Wie kann ich wissen, ob mein Empfinden und mein Lösungsansatz richtig sind, wenn keine gesellschaftliche Debatte darüber stattgefunden hat?

Aus meinen Erfahrungen habe ich gelernt, dass einzelne Menschen sich außer Stande sehen, mir zu helfen. 

Und Sie können mir glauben, in den letzten 20 Jahren habe ich viele Menschen kontaktiert oder besucht und sie um Hilfe gebeten.
Angefangen haben meine Bemühungen 1998 in den Zeitungsredaktionen vom Neuen Deutschland und der Jungen Welt. Drei Monate später bin ich in Rom ein gepilgert und wurde drei Tage danach aus der Stadt verwiesen, weil ich den Kardinal Ratzinger um Hilfe bitten wollte. Ich erinnere mich an einen „Weltkongress der Indianer und Schamanen“, auf welchem u.a. auch Franz Alt eingeladen war. Als ich dort meine Geschichte erzählte, wurde ich vom Mikrofon wegkomplimentiert. Kurz darauf habe ich im Pfefferberg mit Gregor Gysi gesprochen. Dann habe ich versucht bei Christoph Schlingensief  und seiner Chance 2000 was zu erreichen.

Drei Jahre später habe ich die Idee einer anderen Zeit tausendfach auf Festivals und auf der Straße unter die Leute gebracht. Alles so kurz wie möglich und in Form eines Comics, dem „Ersten Untergundcomic für den Weltfrieden“. So habe ich meinen Wissenstand sozusagen analog Open Source verteilt.  

Im Mai dieses Jahres lagen meine Hoffnungen in Wien. Dort war ich einer von ca. 300 Teilnehmern beim Kapitalismustribunal.
Leider wurden die angenommenen Anklagen nicht weiter verhandelt, was eigentlich jetzt in November hätte passieren sollen. Doch trauriger Weise ist vom Tribunal nichts mehr zu hören, es ist sang und klanglos verschwunden.   

Erst jüngst habe ich Prof. Hartmut Rosa angeschrieben, und eine Antwort erhalten die recht typisch für die heutige Zeit ist:

„Sehr geehrter Herr Kreuchauf,
haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre freundliche Nachricht und für Ihr Interesse an meiner Arbeit, die mir sehr wichtig sind. Gleichwohl bin ich zurzeit aufgrund der Vielzahl von Rückmeldungen und Ansinnen, die an mich herangetragen werden, nicht zu der detaillierten Antwort in der Lage, die ich Ihnen gerne senden würde. Ich hoffe auf Ihr Verständnis dafür und verbleibe mit besten Wünschen und Grüßen aus Jena
Hartmut Rosa“

Man hofft auf das Verständnis der anderen, weil man selbst keine Zeit mehr hat.
Heutzutage ist das leider gang und gäbe.

Seit fast zwei Jahren optimiere ich nun den Blog Pacohoro.org, um dort ein positives Gesellschaftsbild zu entwerfen, wie eine enkelgerechte Welt aussehen könnte. Dabei habe ich mich in weiten Teilen von Ihnen/Euch inspiriert gefühlt und versucht, alle möglichen Strömungen und Denkrichtungen anschaulich und nachvollziehbar aufzunehmen und darzustellen. Natürlich habe ich dabei auch Unterstützung erhalten. Zahlreiche Gespräche und Diskussionen haben so meinen Blick auf die Welt neu geprägt, wofür ich sehr dankbar bin.

Trotzdem ist es bisher noch nicht gelungen, den richtigen Trigger zu finden, um eine gesellschaftliche Debatte über unsere Zeiteinteilung anzuzetteln.

Um das zu ändern habe ich Sie/Euch alle angeschrieben und möchte Sie/Euch bitten mir eine kollaborative, kreative und konstruktive Rückmeldung zu geben.
Das können Sie/Ihr gerne hier per E-Mail machen, aber am liebsten wäre mir eine Zusammenarbeit in der AG „Zeitpioniere im WeQ-Modus“.

Ich wünsche Ihnen/Euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit und freue mich auf gute Zusammenarbeit im Neuen Jahr.

Hochachtungs- & Taktvoll
Meikel Kreuchauf

P.S.: Dieser Brief ist Teil einer aktuellen Aktion und wurde daher auf dem Blog Pacohoro.org veröffentlicht. Ich möchte Sie/Euch bitten, diesen offenen Brief in Ihren/Euren Kanälen zu verbreiten, um noch weit mehr Aktivisten, Vordenker und Weltverbesserer zu erreichen.

Abschließend möchte ich noch die Liste der ersten Adressaten beifügen.
Sie alle arbeiten täglich für eine „Enkel taugliche Welt“:

Repräsentativ für alle Vordenker/innen möchte ich an erster Stelle Prof. Dr. Frank Adloff und Prof. Dr. Volker M. Heins erwähnen.
Sie beide sind die Herausgeber vom  konvivialistischen Manifest in deutscher Sprache und Initiatoren der konvivialistischen Debatte.

Alle anderen engagierten Erdenbürger/innen auf dieser Liste, sind gleich wertvoll und wichtig. Diese Liste kann auch nur unvollständig sein, weil es mir zeitlich niemals möglich wäre, alle und jeden Umwelt- und Friedensaktivisten anzuschreiben. Dafür sind wir – zum Glück – einfach schon viel zu viele.

Wenn Sie/Ihr Ihren/Euren Namen in den ersten 6 Gruppen finden, dann sind wir uns wahrscheinlich schon mal begegnet, und ich bitte Sie/Euch umso dringlicher, sich an der AG „Zeitpioniere im WeQ-Modus“ zu beteiligen und/oder Ideen einzubringen. Diesem Gefühl folgend, habe ich alle weiten Namen wie folgt aufgereiht, als da wären:

  1. Sebastian Schütz, Gregor Hackmann und die Teams von youvo.org und change.org.
  2. Die Zeitreisende Bilbo Calvez.
  3. Stellvertretend für die Utopikon-Community und ein Geldfreies Leben Tobi Rosswog.
  4. Die sechs Autoren des Buches ZEITWOHLSTAND:
    Hartmut Rosa, Niko Paech, Frigga Haug, Fredericke Habermann, Felix Wittmann, Lena Kirschenmann
    ..weitere Zeitpioniere sind Gerrit von Jorck und Sebastian Stagl.

Als auch Karlheinz Geißler von timesandmore, dem Institut für Zeitberatung, und Prof. Dr. Dietrich Henckel, von der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik.

  1. Die Initiatoren und Referenten des Vision Summit, hier stellvertretend angeschrieben wurden: Peter Spiegel, Prof. Ulrich Weinberg, Günter Faltin.
  2. Die Teilnehmer des Workshop P1 „Future for all“ als zivilgesellschaftliche Kampagne organisieren.

Franz Alt, Ina Darmstaedter,  Maria Luise Damrath, Marietta Klingenberg, Maria-Frederike Schubart,  Kristine Köhler, Jens Hansen, Anika Lotter, Manaen Yosef Stürenberg Herrera, Alexander Grisar, Nadine Beaumart, Carl A. Fechner, Wolfgang Brauner,  Ingrid Lempp, Andreas Bruske, Tanja Baster,  Fritz Lietsch, Birgit Braun, Phillip Bitther, David Diallo, Gil Koebberling, Franz Jakob, Achim Mülheims, Carmen Hentschel, Jonathan Widder, Anke Biedenkapp, Anja Karrasch, Gerhard Kreutz, Ilka Schaufelberger, Thorsten Dulitz, Carsten Hermann Hehl und Mathilde Fischer.

.. das Fokus Wachstumswende
.. die Projektgruppe „Wirtschaft anders denken“
Andreas Kirsche und die Agentur für Helden
.. das Künstlerkollektiv Peng

Jetzt ist die Reihe bei folgenden Autoren angelangt:
Fabian Scheidler, Thomas de Padova, Dr. Rüdiger Safranski

Nun noch ein paar Ökonomen:
Dr. Heinz-Josef Bontrup, Niessen Frank, Dipl.-Ökonom Werner Onken und das Team Christian Felber

Und weiter geht’s mit:
..der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN)
..dem Haus Bartleby, den Initiatoren des Kapitalismus Tribunals.

sowie
Sascha Lobo, Johannes Heimrath und die Oya

Utopikon

Die Utopie-Ökonomie-Konferenz UTOPIKON ist ein Mitmachraum, um utopiegtaugliche Alternativen zu diskutieren und zu leben.
Es geht um Wege und Herausforderungen in eine geldfreie Gesellschaft. Die UTOPIKON möchte zum Diskurs einladen. Wie können wir solidarisch wirtschaften? Wie sehen Alternativen für eine zukunftsfähige Ökonomie aus? Wie möchten wir leben? ‚Ökonomie‘ kommt von ‚Oikos‘ – Hausgemeinschaft, die Teilhabe aller. Die aktuelle wirtschaftliche Situation lässt jedoch nicht teilhaben, sie separiert eher.

Wie alle unsere Projekte vom Projekt- und Aktionsnetzwerk living utopia wird die UTOPIKON nach den begleitenden Motiven geldfrei, vegan, ökologisch und solidarisch organisiert und verwirklicht. Die UTOPIKON lädt zum Perspektivwechsel ein und möchte dazu anregen, mal außerhalb der gewohnten Konventionen zu denken und zu handeln. weiterlesen→

„Zukunft für alle“ – Die neue große gesellschaftliche Leitidee gemeinsam gestalten

Der VISION SUMMIT 2016 am 11. November im Allianz Forum in Berlin ist der Startpunkt einer neuen und sehr ambitionierten Initiative. Das Motto der Initiative wie der beiden VISION SUMMITS 2016 und 2017 ist „Future for All – The Power of Social Inclusion“. Es geht um nicht weniger als eine nächste Stufe von Social Innovation zu System Innovation – zu einer neuen gesamtgesellschaftlichen Leitidee… Mehr dazu hier.

Das Hauptproblem der Gegenwart ist das Fehlen einer breit überzeugenden konstruktiven gesellschaftlichen Leitidee, so wie es einst „Wohlstand für alle“ und die soziale Marktwirtschaft war. Wer kann diese schaffen und wie kann sie konzeptionell aussehen?

c338b06e86Die inzwischen sehr vielfältige Szene rund um Social Innovation kann hier eine Schlüsselrolle spielen. Die neue Leitidee sollte um den Schlüsselgedanken einer grundlegend neuen Qualität und Universalität von gesellschaftlicher Teilhabe aller an den entscheidenden individuellen wie gesellschaftlichen Zukunftsfaktoren kreisen, um „Social Inclusion“ im Sinne von „Future for All“. Auf diesen Gedanken kamen nicht zufällig parallel sehr viele vorausdenkende Menschen und Organisationen, so dass der VISION SUMMIT hier zunächst insbesondere einmal diese Kräfte bündeln und darauf weiter aufbauen kann.

Um eine derartige neue verbindende Leitidee mit Substanz zu füllen und letztlich zu einem großen Durchbruch in allen gesellschaftlichen Bereichen zu bringen, bedarf es einer Vielzahl von klug überlegten Schritten, aus der eine starke, visionäre, integrative und umfassende gesellschaftliche Initiative hervorgeht. Genau dies gemeinsam anzugehen und zu gestalten ist das Ziel des VISION SUMMIT 2016

Die Teilnahme Am Kapitalismustribunal

Achtung: Trotz schriftlicher Nachfrage ist es mir nicht gelungen herrauszufinden, weshalb keine Novemberprozesse in Wien stattfinden. Bisher kam keine Antwort.

Mit den „Novemberprozessen 2016 in Wien“ geht das Tribunal in dann in die nächste Runde.

Ist der Kapitalismus ein Verbrechen?
Immer mehr Menschen beobachten zunehmende Unfreiheit und Ungleichheit. Gleichzeitig zeigt sich ihnen das ökologische Desaster. Geltendes Recht und Rechtsempfinden klaffen auseinander. Im Kapitalismustribunal wird die Frage der Schuld des Kapitalismus‘ und seiner Protagonisten fair verhandelt. Alle Anklagen werden zugelassen und hier gesammelt. Jeder lebende Mensch kann anklagen!
Ich habe das auch gemacht! →
Diese Aktion läuft gerade. Die Ankläger können ihre Klage selber vertreten oder advokatorisch vertreten lassen. Das Kapitalismustribunal startet am 1.5.2016 in Wien. Die Zeitschrift AUGORA 42 ist Kooperationspartner vom Haus Bartleby dort findet man auch →weitere Informationen.

Es gibt Neuigkeiten. Dank folgender Mail:

Liebe Anklägerinnen und Ankläger,

ist der Kapitalismus ein Verbrechen? Sind Menschen in der Lage, andere Entscheidungen zu treffen und eine Vorstellung von der Zukunft zu entwickeln, die sie auch umsetzen, um mit einander und dem Planeten Erde fair umzugehen?

IHRE ANKLAGE WIRD TEIL DES KAPITALISMUSTRIBUNALS SEIN!

Ihre Anklageschrift wird aufgerufen, verlesen und verhandelt am 04. Mai 2016. Der Gerichtstag beginnt um 12:00 Uhr CET und endet vrstl. um 17:00 Uhr CET.

WEITERE INFORMATIONEN UND EINE BITTE AN SIE

Hier finden Sie den Anmelde-Klick und Informationen zum Kapitalismustribunal auf Facebook. Wir bitten höflich um Ihr Interesse und Weiterverbreitung.

Wir hoffen nun auf Ihr fortgesetztes Interesse an der Frage der ökonomischen Regeln, DANKEN herzlich für Ihren Text, der in Ihrem Sinne vertreten werden wird
und verbleiben
Herzlich und hochachtungsvoll,

Das Organisationskomitee des Kapitalismustribunals

P.S. Facebook-Infos +++ Programm des Kapitalismustribunals & der Siebten Internationale +++ Videokanal des Kapitalismustribunals +++ Georg Kreisler »Mir gefällts, aber ich bin dagegen«

Hier kann man die komplette E-Mail lesen →

Happy Globe

Was ist das gute Leben? Wie gelingt das gute Leben? Für den einzelnen und für die Gemeinschaft. Mit dem Rucksack auf der Suche nach Antworten.

Julia Neuhoff macht sich seit dem 1. Mai 2016 auf den Weg in Richtung Osten. 

Wenn Ihr sie unterstützen wollt, gehts hier zu Ihrer Facebookseite und hier zu Ihrem Blog Happy Globe.

happy globe logo

Utopie-Aktionstag  – 100 Orte – 100 Aktionen –

Am 25. Juni 2016 stellen wir an 100 Orten im deutschsprachigen Raum mit kreativen Aktionen die Frage nach einer zukunftsfähigen Gesellschaft von Morgen und regen zum Austausch an!
500 Jahre nach Thomas Morus‘ Roman UTOPIA brauchen wir neue Perspektiven und sollten Schritte Richtung Utopie gehen.
Warum das Ganze?
Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, wird sich das Gesicht der Welt verändern!
Wir sind dabei! Mach Du auch mit! Hier kann sich jeder einbringen!→

museum des kapitalismus

Wir sind eine interdisziplinäre Gruppe kreativer Menschen, die einen Raum schaffen will, der sich sich mit der Welt um uns auseinandersetzt. In unserer Ausstellung wollen wir die Zusammenhänge zwischen dem herrschenden Wirtschaftssystem und den Problemen der Welt verständlich und durch ausprobieren erlebbar machen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ein interaktives und offenes „Museum des Kapitalismus“ zu etablieren.

Unsere Zusammenarbeit findet einerseits in einem regelmäßigen allgemeinen Treffen und andererseits in verschiedenen Arbeitsgruppen statt. Ein Projekt wie das Museum des Kapitalismus erfordert Einsatz auf mehreren Ebenen – inhaltliches Denken, praktisches Umsetzen und organisatorisches Arbeiten. Und jede_r kann sich beteiligen. GET IN TOUCH

Peace-Meditation1406038120

Jeden Sonntag – 19 Uhr (in Deiner Zeitzone)

Zusammen schaffen wir Frieden – jetzt und für immer.

Von der Idee das Talpa-Newtopia-Projekt zu nutzen

Am 09.05.2015 nahmen mein Assistent und ich eine Einladung nach Newtopia zum Anlass, um eine Aktion für das Pacohoroprojekt zu starten. Dort fand eine Feier wegen des Neustarts von Newtopia statt. Newtopia soll, „wie Phönix aus der Asche“, auferstehen. Außerdem wollten die Pioniere dort Ideen für eine bessere Gesellschaft sammeln und diskutieren.
Wir waren gut vorbereitet, schließlich haben wir schon seit dem 11.03.15 ein Konzept für Newtopia ausgearbeitet. Da das Pacohoro-Projekt schon seit mehr als 20 Jahren  existiert, war es nicht schwer, es an das Newtopia-Projekt anzupassen, denn die Weltfriedensuhr ist schließlich universell einsetzbar.
Neu war das Buch von Naomi Klein  „Die Entscheidung Kapitalismus vs. Klima“, welches erst im Februar 2015 auf Deutsch veröffentlicht wurde. Es ist ein Erweckungsbuch und behandelt das dringendste Thema der Menschheit: die Rettung des Klimas. Es beschreibt den Aufbau einer postkapitalistischen Gesellschaft, in welcher Gemeingut geschützt und gerecht verteilt wird. Allerdings bleibt dafür nicht mehr viel Zeit. Die Lektüre dieses Buches ließ eine Idee in mir reifen und gab mir neuen Schwung und Zuversicht, den Prozess, dass man unsere Welt zum Positiven ändern kann, zu beschleunigen. Denn wie gesagt, die Zeit dafür ist nicht nur knapp – die Zeit ist auch reif – reif für Reformen.
Darum ließen wir die Weltfriedensuhr programmieren und schafften es, sie Ostermontag online zu bringen.
Neben diesen Vorarbeiten verfolgte ich regelmäßig das Geschehen via Livestream oder TV. Uns war klar, dass wir niemanden von der Redaktion in unseren Plan einweihen brauchen, sie sollten Live erleben, wie mächtig Worte sein können.
Ich selbst meldete mich als Rollstuhlfahrer an, der mal „Newtopialuft schnuppern“ will. Da man nichts mit hieinnehmen darf, haben wir das Buch hinter meiner Rückenlehne vom Rollstuhl versteckt und auf einen USB-Stick die wichtigsten Informationen gespeichert.
Auf los ging`s los.

Bildschirmfoto 2015-05-09 um 15.38.58…hier betreten wir das Newtopia-Gelände

Bildschirmfoto 2015-05-09 um 15.46.54…ich: „Basti kannst du dir Zeit für mich nehmen? Ich möchte dir und Payman ein Projekt vorstellen. Brauche dazu bestimmt `ne halbe Stunde“

….Basti: „Na klar, mach´ ich gerne“

Bildschirmfoto 2015-05-09 um 15.59.28Erstmal eine Runde drehen, ankommen, sammeln, einfühlen.

Bildschirmfoto 2015-05-09 um 16.20.14Payman und Basti nehmen sich Zeit und fragen nach, wenn ich mich umständlich ausdrücke. Ich erzähle, dass ich das Konzept schon fast zwei Monate ausarbeite und extra für sie die neuartige Uhr habe programmieren lassen. Sie sind sehr interessiert, auch wenn sie nicht alles sofort verstehen.

Bildschirmfoto 2015-05-09 um 16.27.41…. ich: „Payman, dich hätte ich gerne als Seminarleiter für die Fortbildungen und Deine Uhr kannst du verkaufen, es gibt bald eine Neue.“ Dann erzählte ich, dass ich die Uhr als Bildschirmschoner dabei habe, sie aber auch schon im Internet funktioniert. Darauf holte Payman den Laptop und wir gaben ihm den USB-Stick.

Leider konnte er nichts entpacken und nichts installieren, Flash gab es auch nicht auf diesem Laptop, deshalb lief die Internetuhr auch nicht. Damit hatte ich nicht gerechnet und darum kein Bild der Uhr auf dem Stick abgespeichert. Na egal… Payman versprach, sich um eine Freigabe zu bemühen und ich erhielt Zettel und Stift, um die neue Uhr aufzumalen, ganz klassisch eben.

Wenigstens konnten sie das Konzept lesen, welches kurz und prägnant verfasst ist:

Konzept um die Gesellschaft in das Newtopiaprojekt einzubinden

Liebe Pioniere…

Es gibt auf unserer Welt schon tausende Projekte, die unsere Gesellschaft zum Positiven verändern. Und es gibt auch Bücher, die  Konzepte für den Aufbau einer postkapitalistischen Gesellschaft behandeln. Es gibt genug Idealisten, Demonstranten und Aktivisten, die überall auf der Welt für den Umweltschutz und/oder Menschenrechte kämpfen. Viele von Ihnen bis in den Tod.

Ihr habt Euch viele Aktionen ausgedacht, mit denen Ihr ein „Zeichen“ oder „Impulse“ nach „Draussen“ setzen wollt. Das hat immer so den Beigeschmack von: Lehrer und Schüler…. Uns allen ist klar…. Ihr seit keine Lehrer und die Zuschauer sind nicht Eure Schüler. Das funktioniert so nicht. Dinge wie eine neue Partei oder ein eigener Staat sind alte Hüte. Die Zukunft hält Besseres bereit.

Jedoch kommt keine neue und bessere Gesellschaft ohne Bildung aus. Wenn Ihr Vorbild sein wollt, dann müsst Ihr anfangen, Euch Wissen anzueignen, um mit guten Argumenten den Weg in eine bessere Zukunft zu beschreiten.

1. Macht aus Newtopia eine Denkfabrik

Da unsere Umwelt und unser Klima bedroht sind, sind das sehr wichtige Themen für unser aller Zukunft. Die Gemeinschaft der Pioniere veranstaltet darum ab sofort Schulungen/Weiterbildungen für sich selbst, und wir – die Zuschauer/die Gesellschaft – können dann entscheiden, ob wir etwas mitlernen wollen oder nicht.

Bestimmten Themen könnte man mehr Gewicht geben, indem man Lesungen, Podiumsdiskussionen oder Workshops veranstaltet, und dafür Autoren und Aktivisten einlädt. Das große Ziel könnte eine Konferenz sein. Das Besondere sind dann natürlich die vielen Kameras und Mikros, denn in Newtopia geht ja kein ausgesprochener Gedanke verloren. Und es ist genial, dass selbst eine kleine Konferenz in Newtopia, dank Internet und Livestream, ganz groß werden kann.
Ganz zu Schweigen davon, was passieren kann, wenn man anfängt über die nächsten 10 Monate hinaus zu denken.
Für die erste Weiterbildung schlage ich Euch das Studium eines wichtigen Buches vor. Es ist höchst aktuell, schon in 28 Sprachen übersetzt und wurde im Februar diesen Jahres auf deutsch veröffentlicht. Es heißt: „Die Entscheidung – Kapitalismus vs. Klima“. Autorin ist die weltbekannte Aktivistin Naomi Klein. Ein dickes Buch, welches Ihr selbstverständlich nicht alle lesen müsst. Es reicht, wenn Ihr aus Eurer Runde einen Seminarleiter wählt, der Euch das Wichtigste vermittelt. Zum Konzept gehören darum mindestens 6 Takte (3h) Weiterbildung pro Woche, gerne auch mehr. Ihr habt es in der Hand dieses Buch zum „Mainstream“ zu machen… das wäre ein wirklich starker „Impuls“.

2. Gerechte Arbeitsaufteilung in Newtopia
Die Gemeinschaft einigt sich auf folgende Grundsätze:

1. Jedes Mitglied hat das Recht und die Pflicht, ein Fünftel des Tages im Sinne der Gemeinschaft konzentriert zu arbeiten. An 6 Tagen pro Woche.
Dafür hat jedes Mitglied Anspruch auf Versorgung seiner Grundbedürfnisse und die Nutzung sämtlichen Gemeinschaftseigentums.

2. Jedes Mitglied hat die freie Zeit- und Arbeitswahl; ohne Überwachung.
d.h.: Arbeitszeitsouveränität und Vertrauensarbeitszeit werden garantiert.
Die Dokumentation was und wie lange gearbeitet wurde, macht jeder für sich alleine.

3. Ein mal pro Woche werden diese Aufzeichnungen ausgewertet und gemeinschaftlich besprochen. Bei diesen Versammlungen wird auch beschlossen, was alles „Arbeit im Sinne Gemeinschaft“ ist. Oder ob die Verfügungsgewalt über einen Teil der Arbeitszeit der Gemeinschaft obliegen soll, weil z.B. irgendwo die Hilfe vieler Hände gebraucht wird.

4. Die Gemeinschaft testet, studiert, experimentiert, lernt, fühlt und denkt ein Leben im Takt mit der Weltfriedensuhr und fasziniert damit den 16. Pionier (gemeint ist der Zuschauer).

Viel Spaß und gutes Gelingen. Wir sind immer für Euch da: www.pacohoro.org

Bildschirmfoto 2015-05-09 um 17.09.39Payman verabschiedet sich hier, mit dem Versprechen, sich bei mir per E-mail zu melden und mich nochmal einzuladen. Dann kam Derk dazu. Vaddi hat ihn geholt, wegen seines analytischen Verstandes.

Meinen Vorschlag, sich auch mit den Problemen der „richtigen Gesellschaft“ zu beschäftigen, und Fort- oder Weiterbildungen zu veranstalten, fand sein Interesse. Immer wieder machte ich ihn neugierig auf das Buch, welches sie als Erstes lesen sollten. Dann fragte ich ob sie Bücher bestellen dürfen. Bejahende Antwort von Derk. Dann sagte ich ihm: „Das könnte ganz schön lange dauern, wenn du jetzt bei mir bestellst, könnte ich sofort liefern.“ ….Große faszinierte Augen bei Derk, breites Grinsen meinerseits….

Mein Assistent holte also das Buch aus meiner Rückenlehne und übergab es Derk. Wir bekamen dann noch eine Qittung, welche wir beim Verlassen des Geländes abgaben. So kam es zu einem legendären Kassensturzeintrag. Das „Sachbuch“ von Naomi Klein ist also offiziell in Newtopia angekommen. 🙂 kassensturz vom 10.5.Bildschirmfoto 2015-05-09 um 17.38.15Hier habe ich Basti nochmal die Weltfriedensuhr erklärt. Das Buch liegt rechts auf der Palette. Derk hat es dann mit `rein genommen, weil Regen aufzog.

Wir sind dann freudig nach Hause gefahren. Am Sonntag, beim Frühstück, war unsere Freude noch größer, denn Basti sprach das Pacohoro-Projekt nochmal an und Payman erklärte dann allen die Weltfriedensuhr. Alles im Livestream… Unglaublich…. Besser hätte es nicht laufen können…..

Das war es dann aber auch…. seitdem wurde das Pacohoro-Projekt nicht mehr erwähnt. Das war die erwartete Reaktion…. Schweigen im Newtopialand…

Darum verfassten wir folgenden letzten Brief an die Redaktion und Jon de Mol, welcher am Dienstag, den 12.05.15 per E-mail abging:

Ein letzter Brief an die Redaktion und Jon de Mol

Lieber Dennis…. Hallo Newtopia-Team…

Jede gute Idee durchläuft drei Stadien. Anfangs wird sie verlacht, dann wird sie ignoriert und letztendlich als das Normalste von der Welt akzeptiert.

Über das erste Stadium ist das Pacohoroprojekt schon hinaus, denn verlacht wurde es schon vor 17 Jahren, auf dem Weg nach Rom. Mit dem Redaktionsteam von Newtopia stecken wir gerade mitten in der zweiten Stufe. Pacohoro (die Friedenszeit) wird komplett ignoriert. Die dritte Stufe haben Sie live verfolgen können, denn die Pioniere Basti, Derk und Payman haben das Pacohoroprojekt als etwas ganz selbstverständliches akzeptiert und verstanden.

Mir ist völlig klar, dass Sie kaum meinem Anliegen nachkommen werden. Aber ich bitte Sie trotzdem, mir auf diese Mail zu antworten und den Inhalt dieser Mail, samt Anhang, bis „ganz nach oben“, zu Jon de Mol weiterzuleiten.

Selbstverständlich können Sie die PDF auch lesen und mich jederzeit zu einem Redaktionsgespräch einladen. Das ist kein Witz oder Größenwahn von mir, sondern eine Herzensangelegenheit und inneres Bedürfnis.

Hochachtungs- und Taktvoll
Meikel Kreuchauf

Hier nun der Inhalt der PDF:

Sehr geehrtes Talpa-Team, sehr geehrter Jon de Mol,

am letzten Samstag, zum Neustart von Newtopia 2.0, habe ich Ihnen einen Ball zugespielt und damit aufgezeigt, wozu diese Fernsehshow eigentlich dienen sollte. Mir ist bewusst, dass ein gesellschaftlicher Wandel nicht erzwungen werden kann. Sie haben aber live gesehen, wie schnell ich die Menschen mit dem Pacohoro-Projekt begeistern kann. Es hat keine Stunde gedauert, und die Pioniere wollten mein „geheimnisvolles Buch“ bestellen. Nur gut, dass ich es gleich liefern konnte. Gefallen hat mir auch, dass im Kassensturz, als einzige Ausgabe der Pioniere, ein „Sachbuch“ für 27.-€ festgehalten ist. Daraus lässt sich eine schöne Geschichte machen. Als wir am Samstag das Talpa-Gelände verlassen haben, hat mein Assistent mir erzählt, dass Derk das „Sachbuch“ als „unsere neue Bibel“ ansieht. – Eine Aussage die er an Jasmin richtete. Sebastian hat am Sonntagmorgen nochmal das Pacohoro-Projekt angesprochen und Payman hat die Weltfriedensuhr wunderbar erklärt. Dann wurde das Gespräch darüber auf das richtige Meeting am Montag verlegt.
„Das ist cool! Es läuft besser als erwartet.“ hab ich mir gedacht, und bin dann erstmal los, zum Kulturkosmos gefahren, um mit mehr als tausend anderen Menschen den Start der Pacohoro (Friedenszeit) zu feiern. Jeder, den ich dort von Pacohoro erzählte, wünscht mir Glück und gutes Gelingen. Die Leute dort waren begeistert. Und es ist ihnen egal, wo der Umbruch beginnt.

Frühlingsfest 10.5.2015
Um aus Trash Bildung zu machen, ist dieses Format genau das Richtige. Die Niederländer haben, genau wie wir Deutsche, die historische Pflicht, einen Wandel einzuleiten. Dafür ist die Zeit jetzt reif. Wir in Europa sind die Fortschrittlichsten und müssen daher radikal umdenken, ohne dabei alles zu zerstören. Das ist ein Prozess der getestet, erarbeitet und gesellschaftlich besprochen werden muss. Dafür ist Newtopia genau das richtige Umfeld, denn wenn etwas im Kleinen funktioniert, dann funktioniert das auch im Großen.
Zum Schluss möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich mir mit Absicht nur 3 Pioniere zum schnacken rausgesucht habe. Ich habe bewusst keine Besucher beeinflusst, Stimmung im Netz gemacht oder die „5 Minuten für Deutschland“ in Anspruch genommen. Außerdem bin ich froh das Candy raus ist. Ursprünglich wollte ich ihn ja zum „Seminarleiter“ von Newtopia machen. Aber das wäre, als ob man Perlen vor die Säue wirft.

Lieber Jon de Mol,

natürlich braucht mein Vorhaben Mut und die Fähigkeit zu großem Denken.
Wollen Sie nicht in 100 Jahren ganz oben in den Geschichtsbüchern stehen? Als der Mann bei dem alles begann? Der Mann der alles erst möglich machte?
Zu Luthers Zeiten reichte es noch 95 Thesen an die Kirchentür zu nageln, um die Menschen zu Reformen zu bewegen. Heutzutage braucht man da schon einen Medienmogul.
Bitte verhelfen Sie dem Pacohoro-Projekt zur nötigen Aufmerksamkeit. Ich erwarte respektvoll und dankend Ihre Antwort.

Hochachtungs- und Taktvoll
Meikel Kreuchauf

 

… hier gehts los

Liebe Leserin und lieber Leser,

es freut mich, dass Sie diesen Blog in den „Weiten des Internet“ entdeckt haben. Wir sind uns wohl einig darüber, dass wir alle in einer Welt leben. Der sogenannten 1.Welt. Vielleicht sind Sie auch gerade im Urlaub, während Sie das hier lesen, dann vielleicht in der sogenannten 2.Welt. Eher unwahrscheinlich ist, dass dies hier jemand aus einem Dritte-Welt-Land liest.

Es gilt aber eine Alternative für alle Menschen unser Welt zu erarbeiten.
Viele „Weltverbesserer“ vermuten das Problem beim Geld, andere woanders.
Meine Theorie vermutet die U(h)rsache in unserem Zeitmanagement.
Außerdem müssen wir unsere 1.Welt in etwas „verwandeln“, was als Vorbild für den „Rest der Welt“ dienen kann. Nur so können wir die Ursachen von Flucht und Verfolgung beenden.

Um den Teufelskreis —in dem wir alle „Gefangene“ sind— zu durchbrechen, kann keine Alternative in zwei-drei Sätzen formuliert werden. Daher habe ich folgende Bitte an Sie:
Betrachten Sie diesen Blog als „Kunstobjekt mit Perspektive“, denn falls wir irgendwas bewegen und verändern wollen, braucht es eine Menge Fantasie für unseren kreativen Wiederstand.

Im letzten Jahr (2015) hat sich viel getan. Gerade innerhalb der Friedensbewegung  hat man den Eindruck, dass neue Initiativen, Plattformen, Aktivisten- und (Facebook)-Friedensgruppen wie Pilze aus dem Boden schießen. Wir alle spüren, dass es Veränderungen gibt, die wir in eine positive Richtung lenken müssen. Allerorts werden daher Konferenzen organisiert, die sich der Sorge um unsere Zukunft annehmen. Was uns aber fehlt, ist eine große gemeinsame Vision, wie es auf unserem Planeten weiter gehen soll.

Solch ein Szenario oder Vision hin zu einer lebenswerten Zukunft, will von einem Kollektiv oder Netzwerk erschaffen werden. Es ist nicht möglich, dass diese Vision nur von einem Menschen ersonnen wird. Um Gültigkeit zu erlangen, muss sie vom Kollektiv — für das Kollektiv erschaffen werden.

Wie soll eine wünschenswerte Zukunft aussehen? und: In welche Richtung soll sich unsere Gesellschaft, unsere Welt entwickeln? Das sind die zentralen Fragen, die in diesem Blog besprochen, niedergeschrieben und verlinkt werden sollen.

Leider gibt es dabei ein Problem. Da dieser Blog  nur einer unter zig-tausenden ist, welche sich mit Frieden, Fortschritt und „Weltrettungsplänen“ beschäftigen, wird er entweder nicht wahrgenommen oder fällt bald wieder dem Vergessen anheim.

Besonders bedauerlich ist, dass es großen Ideen und wichtigen Büchern genau so ergeht, und sie auch viel zu schnell in Vergessenheit geraten. Traurig das sagen zu müssen, aber eigentlich könnte man sie auch gleich ins Feuer werfen. Meine Motivation diesen Blog ins Netz zu stellen war u.a. ein Buch von Naomi Klein. Die Buchbesprechung liest sich wie folgt:

Die weltbekannte Aktivistin Naomi Klein beschäftigt sich u.a. mit Maßnahmen die zur Rettung unserer Umwelt beitragen. In ihrem neuen Buch Die Entscheidung Kapitalismus vs. KLIMA, zeichnet sie eine packende Vision, dass wir uns unserer existentiellen Herausforderung -der Klimakatastrophe- stellen können. Wir müssen dafür unser Wirtschaftssystem des Immer-mehr aufgeben und etwas radikal Neues wagen. Denn überall auf der Welt gibt es bereits überraschende und inspirierende Alternativen.

Schon beim lesen dieses Buches habe ich mich gefragt, warum nicht jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, in jeder Zeitung und auf jedem Sender über dieses Buch, bzw. dessen Inhalt, berichtet wird. So dringend erscheinen mir die Botschaften aus diesem Buch und so von Nöten ist sein Wissen, für einen positiven Wandel der Zeit. Jetzt, ein Jahr nach seinem Erscheinungsdatum, ist das Buch so gut wie vergessen. Ein Fall für das Archiv. Naomi Klein hätte ihr Buch also auch verbrennen können, denn es bewirkt nichts und bleibt so gut wie unbekannt, obwohl es für uns eine Art „Heiliges-Buch“ sein müsste.

Es ist schon verrückt, dass heutzutage, im sogenannten Informationszeitalter, wichtige Informationen verloren gehen oder kein Gehör finden. Natürlich liegt das an der Flut von Nachrichten und Informationen, die täglich auf uns einwirken. Neue und lösungsorientierte Meinungen tauchen zwar in den Medien auf, gehen aber genauso schnell wieder unter.

Was können wir gegen das Vergessen machen? … Wir können uns Erinnern!

Dafür liefert uns die Uhr ein gutes Beispiel. Sie erinnert uns täglich daran wie spät es ist, wann ein Termin ansteht, wie lange wir noch auf Arbeit sein müssen oder wann wir zu spät kommen und wann es Zeit ist ins Bett zu gehen oder aufzustehen. Täglich benutzen wir unseren kleinen Alltagsplaner, um uns zu Erinnern. Das machen auch diejenigen unter uns, die keinen „Wecker“ am Handgelenk tragen, und sich so nur scheinbar dem „Diktat der Zeit“ verweigern, denn Uhren gibt es ja überall. Öffentlich an Kirchen oder Bahnhöfen, am Auto oder Navi und selbstverständlich auch am Telefon. Überall werden wir sozusagen daran erinnert, was die Stunde geschlagen hat, indem die Uhr unseren Tag in gleiche 24 Teile stückelt. Aber hat unsere Uhr darüber hinaus irgendeine Bedeutung?

Was wäre, wenn uns die Uhr auch daran erinnert, dass wir täglich etwas für Frieden und Umweltschutz unternehmen können? Das wir nicht alleine sind, sondern viele Verbündete haben? Wie wäre es, wenn unsere Uhr uns aktuelle Friedensinitiativen mitteilt und mit einer Website im Internet verbunden wäre, wo dringend notwendige Lösungswege erarbeitet werden? Wie beispielsweise bei der Humanistischen Friedenspartei! Wo man über wichtige Botschaften informiert wird, wie z.B.: Dem Appell des Dalai Lama an die Welt! Oder wo man sich kennenlernen und vernetzen kann? Wie beim Terra Pax Musica, einem Festival, welches ein Podium für Friedens-, Umweltaktivisten und Weltverbesserer aller Art bietet.

So… es hat ein bisschen gedauert, aber genau so lässt sich die erste und wichtigste Funktion der Friedensuhr beschreiben:

1. Funktion der Friedensuhr – Die stetige Erinnerung an einen möglichen Weg

Die Trägerin oder der Träger der Friedensuhr haben, dank ihrer Verbindung mit dem Internet, die Möglichkeit:
Wissen zu erlangen und dieses Wissen zu sammeln, zu verbreiten und auszutauschen.

Mit „Wissen“ sind lösungsorientierte Wege, hin zu einer postkapitalistischen Gesellschaft gemeint, denn darauf ist ja der Fokus der Friedensuhr gerichtet. Jeder Nutzer der Friedensuhr wird, quasi bei jedem Blick auf die Uhr, daran erinnert, dass eine bessere und gerechtere Welt möglich ist.

Der Weg, hin zu einer wünschenswerten und friedlichen Gesellschaft, ist ein alter Traum. So richtig hat den wohl noch keine Zivilisation umgesetzt, zumindest nicht in globalem Maßstab. Deshalb fällt es uns, im Allgemeinen, wohl auch so schwer, an diesen Traum zu glauben. Gerade darum braucht es viele Menschen, die, zumindest mal gedanklich, verschiedene Szenarien durchspielen. Das können kleine reale Gemeinschaftsprojekte sein oder auch Gedankenspiele im Kopf. Daher rührt auch die nächste Funktion der Friedensuhr: Wecken des Spieltriebs!

2. Funktion der Friedensuhr – Sie ist eine „Spieluhr“

Stellen wir uns dafür eine Art „Strategie-Fantasie-Rollen-Spiel“ in Echtzeit vor. Die Spielregeln sind schnell erklärt:

1. Galaktisch Denken – 2. Vernetzen Global – 3. Handeln Lokal
  Jeder Mensch auf Erden ist herzlich zu diesem Gesellschaftsspiel eingeladen!

Ziel des Spiels: Kreiert alle zusammen eine Welt, wie man sie in Star-Trek-Filmen findet. Idealer Weise wären in dieser fiktiven Welt alle heutigen Probleme überwunden. Dazu gehören in erster Linie Hunger, Vertreibung, Krieg und die Klimakatastrophe.
Nahrung, Wohnraum, Bildung und medizinische Versorgung wären in dieser anderen Realität kostenlos. Wir würden mit Warp-Geschwindigkeit durchs All fliegen und Geld würde für uns keine Rolle mehr spielen.

Das knifflige am Spiel ist, dass wir in der Echtzeit, also im Hier und Heute starten müssen. Was bedeutet, dass Spieler, die sich um Warpgeschwindigkeit für Raumschiffe Gedanken machen, derzeit weniger gebraucht werden, als z.B. Spieler, die wissen, wie wir Ökosysteme retten und wieder herstellen können. Da wir diese Webseite moderieren, wird bestimmten Szenarien also ein Vorrang gegeben. Diese Visionen sind z.B. unter weiterführende Vernetzung und aktuelle Aktionen zu finden.

Daher spielt auch die Friedensuhr weiterhin eine wichtige Rolle. Denn meine persönliche Mission im „Rollen-Spiel“ ist es, die täglichen Arbeitsrhythmen in fünf Schichten aufzuteilen und die wöchentliche Arbeitszeit auf 6 Rhythmen zu verkürzen, was etwa einer 30 Stundenwoche entspricht, bei vollem Lohnausgleich versteht sich. Dieses Szenario wurde erst in wenigen Köpfen durchgespielt und die Zeit ist reif für eine neue Runde, im Spiel um die Hoheit der Zeit.

Es werden also immer nur kleine Schritte sein, die wir der Realität voraus sind, doch es dürfte spannend bleiben, wenn „Weltverbesserungs-Ideen“ zur Wirklichkeit werden.

Dabei macht es durchaus Sinn, den „Umbau einer Gesellschaft“ hin zu einer „weltweiten Friedenskultur“ spielerisch anzugehen. Johan Huizinga definiert das Spiel so:

Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und der Freude und einem Bewusstsein des „Andersseins“ als das „gewöhnliche Leben“.

Ziel des Spiels ist die Freundschaft, nicht die Feindschaft. Man spielt miteinander, auch wenn man gegeneinander spielt. Wer sich ausführlicher mit diesem Thema beschäftigen möchte kann, unter dem Stichwort Homo Ludens – der spielende Mensch, seinen Wissensdurst stillen.

Natürlich können auch herkömmliche Rollenspieler die Friedensuhr nutzen. Gerade in fantastischen Welten voller Zauber, Gilden und Elfen, will man doch keine schnöde Uhr ablesen. Eine Sanduhr ist da schon passender. Die Friedensuhr, mit ihrem Design aus Pentagramm und Pentagon, ist da bestimmt auch eine schicke und kultige Alternative. Innerhalb dieser oder jener verschworenen Gemeinschaft könnte man dann sogar schon mal richtig Gebrauch von der dritten Funktion machen.

3. Funktion der Friedensuhr – Anzeigen und messen der Zeit in Takten und Impulsen

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Friedensuhr alles kann, was unsere derzeitige Standartuhr auch kann.
Bei unserer Standartuhr lief die Entwicklung der letzten einhundert Jahre hin, zu immer neuen Funktionen wie: Chronographen, Fliegeruhren, Taucheruhren, GTM- und Weltzeituhren u.e.m.
Die Friedensuhr dagegen, hat eher die Funktion, einen gesellschaftlichen Wandel zu unterstützen. Das macht sie außergewöhnlich und sympathisch und ist ein Trumpf in unserer Hand, beim Spiel um die Hoheit der Zeit.

die natur verhandelt nicht

 

 

… häufige Fragen

Wie können die „anderen Parteien“ über die 5% Hürde springen?

Retter der Menschheit vereinigt Euch

Wenn Sie diese Zeilen lesen, so ist dies kein Zufall. Fühlen Sie sich auch den Menschen, der Natur, dem Frieden und unserer aller Zukunft verpflichtet?

Sind Sie schon aktiv in einem zivilen Bündnis, einer kleinen Partei oder mit einer anderen Gruppe verbunden, die sich schlicht und einfach nicht ausreichend, mit ihrer Meinung, im Bundestag vertreten sieht?

Wollen Sie erleben, wie „die Anderen“ Parteien über die 5% Hürde springen?

Dann schenken Sie uns bitte 15 Minuten Ihrer Zeit und Aufmerksamkeit, damit wir Ihnen unsere Ideen und Strategien für die nächste Wahl erläutern können.

Der Plan ist ganz simpel: Wir möchten einen wählbaren Bund schließen, zwischen allen Menschen und Organisationen, denen unsere Erde, mit allem was darauf so kreucht und fleucht, am Herzen liegt. Dieser Bund, welcher gleichzeitig auch unser Dachverband ist, soll vorerst PAX heißen, denn PAX heißt Frieden.

Der PAX-Bund soll wählbar sein. Trotzdem muss jede teilnehmende Partei ihre Eigenständigkeit und ihr Programm bewahren dürfen. Wir schlagen hier eine Strategie vor, wie wir das alles unter einen Hut bekommen werden!

Unser Vorhaben müssen wir witzig angehen und mit der nötigen humorvollen Ironie zur Tat schreiten, um so das Interesse der Medien zu wecken und schnell viele Unterstützer zu gewinnen. Politik ist doch bisher ein sooooooooo trockenes Gebiet, welches wir jetzt mit kreativen Ideen und Innovationen fluten wollen.

Damit niemand Fremdes an den Programmen der einzelnen Parteien rumpfuscht, ist es wichtig ein paar neue Wahlversprechen zu formulieren. Und zwar welche, die so noch nie ausgesprochen wurden. Sie verkörpern sozusagen grundlegende Gedanken und Wünsche für unsere Zukunft, mit der sich alle Mitglieder der PAX identifizieren. So besteht bei der nächsten Wahl die Möglichkeit, dass alle kleinen Parteien ins gleiche Horn stoßen können, indem sie, und das ist erstmalig in der deutschen Geschichte, fünf gemeinsame Forderungen stellen.

Diese Fünf Punkte verfolgen nur ein vorrangiges Ziel.
Es geht darum: „brauchbare Auswege aus der größten Zwickmühle unserer Zeit zu finden: wie wir nämlich die Hoffnung auf ein gutes Leben mit den Grenzen und Zwängen eines endlichen Planeten in Einklang bringen können.“ …Es geht darum: „eine glaubwürdige Vorstellung davon zu entwickeln, was ein gutes Leben für die menschliche Gesellschaft in diesem Kontext bedeutet; und die Dimensionen einer belastbaren Wirtschaftswissenschaft zu etablieren, die sich diesem Ziel verschrieben hat.“ Besser und kürzer, wie es Timm Jackson in seinem Buch „Wohlstand ohne Wachstum“ beschrieben hat, kann man das Dilemma, in dem sich die Menschheit befindet und den Strohhalm an dem sie sich rausziehen muss, nicht beschreiben.

Es wird, soll und muss also Aufmerksamkeit erzeugen, wenn viele kleine Parteien gemeinsame Sache machen, und so innovative wie ungewöhnliche Forderungen stellen wie:

1) 100% des Haushaltsbudgets  für den Katastrophenschutz!

2) Jeder Mensch soll so gebildet sein und den „Appell des Dalai Lama an die Welt“ kennen. Strebsame kennen sogar das „Konvivialistische Manifest“.

In unseren Schulen soll das Buch „Die Humusrevolution“ zur Pflichtlektüre werden, denn dann wären wir schon mittendrin die Menschheit zu retten, sowie ernsthaft dabei, echten und dauerhaften „Weltfrieden für alle“ zu schaffen. 

3) Um unsere Ideen und Vorhaben den Menschen besser erklären zu können und um sie und uns gemeinsam weiterzuentwickeln, fordern wir eine öffentlich rechtliche Sendezeit. Jeden Tag mindestens eine Stunde und zwar zur Primetime.

4) Wir schlagen vor, ein Gesellschaftsspiel  Namens „World of Peace Craft“ zu entwickeln.

5) Letztendlich fordern wir das Ende der massenhaften Plakatierung vor den Wahlen.

Diese fünf Punkte sind so in keinem Programm einer Partei zu finden. Daher eignen sie sich als gemeinsamer Nenner für alle Mitglieder der PAX. Um diese innovative Politik besser zu erklären, folgen jetzt noch ein paar Erläuterungen. Wir haben versucht den Anhang so kurz wie möglich und in so einfacher Sprache wie möglich zu formulieren. Trotzdem liegen noch gut 10 Minuten Lesezeit vor Ihnen. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

 

Zu Punkt 1:

100% des Haushaltsbudgets für den Katastrophenschutz!

Wir steuern auf die größte selbstgemachte Katastrophe in der Geschichte der Menschheit zu,  darum müssen wir 100%, sprich ALLES geben, um uns zu Retten. Das derzeit noch heilige Wirtschaftswachstum, der weltweit auswuchernde Konsummismus, die maßlose Gier der Finazmärkte bedrohen unser Überleben. 100% für den Katastrophenschutz zu geben heißt in diesem Sinne auch, unser Wirtschaftssystem so zu verändern, dass 100% der kommenden Generationen, glücklich und zufrieden auf unserem Planeten leben können. Selbst Präsident Trump müsse zu 100% zustimmen, dass wir nur diesen einen  Erdball zur Verfügung haben.

Doch die Natur verhandelt nicht. Darum müssen wir vorbereitet sein auf all die Stürme, Fluten, Feuer, Dürren und Erdbeben die noch auf uns zukommen.

Das funktioniert aber nicht, wenn wir, wie bis jetzt, enorme Ressourcen in Kriegen verpulvern. Wir brauchen die Armeen dieser Welt, um den Armen dieser Welt zur Seite zu stehen. Wir brauchen dafür nur wenig Soldaten, denn Katastrophenschützer sind nützlicher. Wir brauchen auch keine Bunker. Sturm und Erdbeben sichere Häuser sind völlig ausreichend. Doch solche Häuser sind sinnlos, wenn die Landschaft rings herum total verwahrlost, vergiftet oder vertrocknet ist.

Dann helfen uns auch keine Panzer weiter. Die werden wir umbauen müssen zu Raupen, Baggern und Traktoren, mit denen wir dann weltweit Wasserretentionslandschaften anlegen, Renaturalisierung betreiben und so Ökosysteme retten. So und nur so können wir DIE Fluchtursache der Zukunft bekämpfen, welche auch völlig friedliche Regionen bedroht: der Wassermangel.
Dahingehend sollten alle Länder mit ihren Haushaltbudgets zusammenarbeiten.

Wasser heißt Leben, kein Wasser heißt Flucht.

 

Zu Punkt 2:

Jeder Mensch sollte so gebildet sein und den „Appell des Dalai Lama an die Welt“ kennen. Strebsame kennen sogar das „Konvivialistische Manifest“.

Wenn in unseren Schulen das Buch „Die Humusrevolution“ zur Pflichtlektüre wird, sind wir schon mittendrin die Menschheit zu retten, sowie ernsthaft dabei echten und dauerhaften „Weltfrieden für alle“ zu schaffen.

Wichtig ist das, was wir und unsere Kinder lernen.

Inhaltlich bei dem was unbedingt Schulstoff  werden muss, da dürfen und müssen wir bei mindestens drei Büchern Kompromisslos sein, weil es um unser aller Überleben geht.

Diese drei Bücher müssen unser kleinster gemeinsamer Nenner werden, weil dort auf wenigen Seiten beschrieben steht, welche Geisteshaltung und welche Taten wichtig sind, um eine „Enkeltaugliche Welt“ zu hinterlassen.

Hier ein paar wenige Zitate um das zu verdeutlichen. Verbunden mit der Bitte, diese drei Bücher unbedingt zu lesen und weiterzuempfehlen.
Die ersten zwei Bücher sind als PDF abrufbar. Im Handel sind sie, mit 5.- bzw. 8.- €, für jedermann erschwinglich. Sie sind so wichtig, dass normalerweise jeden Tag, auf allen Kanälen, zum Lesen dieser beiden Bücher animiert werden müsste. Und zwar solange, bis auch der letzte Legastheniker diese Bücher erworben hat… oder der 1.Weltfrieden ausgerufen wurde.

Erstes Buch:
DER APPELL DES DALAI LAMA FÜR EINE SÄKULARE ETHIK UND FRIEDEN

„Wir müssen jetzt lernen, dass die Menschheit eine einzige Familie ist. Wir alle sind physisch, mental und emotional Brüder und Schwestern. Aber wir legen den Fokus noch viel zu sehr auf unsere Differenzen anstatt auf das, was uns verbindet. Dabei sind wir doch alle auf dieselbe Weise geboren und sterben auf dieselbe Weise. Es ergibt wenig Sinn, mit Stolz auf Nation und Religion auf dem Friedhof zu landen! Ethik geht tiefer und ist natürlicher als Religion.“

Zweites Buch:
DAS KONVIVIALSTISCHE MANIFEST
Für eine neue Kunst des Zusammenlebens

„Zwar hat die Menschheit gewaltige technische und wissenschaftliche  Fortschritte  erzielt,  konnte  jedoch  ihr  größtes Problem noch immer nicht lösen: Wie mit der Rivalität und der Gewalt zwischen den Menschen umgehen? Wie sie dazu bewegen, zusammenzuarbeiten, um sich weiterzuentwickeln, wobei jeder das Beste von sich selbst gibt, sodass es  möglich  wird,  einander  zu  widersprechen,  ohne  einander niederzumetzeln? Wie lässt sich die heute grenzenlose und  potentiell  selbstzerstörerische  Anhäufung  von  Macht über Mensch und Natur verhindern? Ohne eine rasche Antwort auf diese Fragen wird die Menschheit untergehen. Dabei sind alle materiellen Voraussetzungen für ihren Wohlstand gegeben, sofern man sich endgültig ihrer Endlichkeit bewusst wird.“

Drittes Buch:
DIE HUMUSREVOLUTION
Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen.

Regeneration ist möglich, ein Manifest von Ute Scheub und Steffan Schwarzer.

„Ein globaler Humusaufbau von nur einem Prozent würde genügen, um den CO2- Gehalt auf ein ungefährliches Maß zu senken. Was einfach klingt, ist es auch – allerdings nur mit Methoden, die mit der Natur arbeiten, statt gegen sie:

Gärtnern mit Terra Preta, Ackern ohne Pflug, ständige Bodenbedeckung und intensive Gründüngung – all dies reichert den Boden mit wertvollem Humus an und ermöglicht damit gesunde Lebensmittel.  

Global gesehen ist die „HUMUSREVOLUTION“ deshalb der wichtigste Hoffnungsträger für weltweite Ernährungssouveränität – sowie für den Kampf gegen Klimaextreme, Armut und Migration.

Das Gute daran: Jeder kann mithelfen und sofort anfangen!

Mutter Erde ist Muttererde, wie es so schön im Deutschen heißt. Sie versorgt Mikroorganismen, Pflanzen, Tiere und Menschen mit Nahrung. „Das Leben aber erblüht aus der >Mutter Erde<, und wenn es erlischt, so dort zuerst.“ Schrieb der Bodenforscher Hans-Peter Rusch. Aber Muttererde ist auch Mutter Erde, ein Bild für jene wunderschöne blaue Murmel, die uns alles gratis liefert, was wir zum Leben brauchen – angefangen damit, dass sie uns Halt gibt, damit wir nicht ins Bodenlose stürzen.

Die Erde wird uns retten – indem wir die Erde retten.“ 

Unser kleinster gemeinsamer Nenner, worin wohl mindestens 95% aller Erdlinge übereinstimmen ist; ein friedliches Leben führen zu können.
Doch es war noch nie ausreichend nur eine friedliche Welt zu fordern.

Warum verteilen wir dann noch immer Parteiprogame, die kaum jemand liest?

Gerade die kleinen Parteien haben einen harten Kern von Machern und Aktivisten, deren Vorstellung von einer friedlichen Zukunft sich sehr ähneln. Leider tritt bei Wahlen dann eine Zersplitterung der Kräfte ein. Hervorgerufen durch meist nur geringe Unterschiede in den einzelnen Parteiprogramen. Um diese Positionen wird dann gerungen und gerangelt, wobei letztendlich das Ziel, der Einzug in den Bundestag, nicht erreicht wird. Auch das ist eine enorme Ressourcenverschwendung.
Warum machen wir also nicht gemeinsame Sache und greifen dazu auf neue Bücher, von renommierten Autoren zurück, die unser Denken wiederspiegeln?

Stellen Sie sich mal vor, dass bei den nächsten Wahlen alle kleinen Parteien in unserem Dachverband PAX nur für Bücher Werbung machen, die nützlich sind, um die Menschen zu befrieden und unseren Planeten auf lange Sicht bewohnbar zu halten. Die drei oben genannten Bücher aus den Jahren 2015-2017 sind da natürlich ganz weit vorne mit dabei. Wir müssen es schaffen einen „A-HA Effekt“ bei den Wählern auszulösen, indem wir zeigen, dass wir uns bei den wichtigsten Sachen einig sind und das es sich diesmal lohnt, sein Kreuz bei den „Vereinigten Kleinen“ zu machen. Das werden wir mit Parteiprogramen nicht schaffen. Diese Erfahrung haben wir doch schon alle gemacht.

Wenn wir stattdessen gemeinsam den Appell des Dalai Lama und das Konvivialistische Manifest verteilen, dann werden wir ja sehen, ob die Medien sich mal ernsthaft mit uns beschäftigen, denn diese beiden Pamphlete sind eigentlich nicht angreifbar, d. h. sie sollten auf breite Zustimmung stoßen.

 

Zu Punkt 3:

Um unsere Ideen und Vorhaben den Menschen besser erklären zu können und um sie gemeinsam weiterzuentwickeln, fordern wir eine öffentlich rechtliche Sendezeit. Jeden Tag mindestens eine Stunde und zwar zur Primetime.

Die Forderung nach viel mehr Sendezeit im öffentlichen Rundfunk ist auch so ein Punkt der auf unserer gemeinsamen Agenda stehen muss, denn wir haben schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.

 „Die Wahrheit ist: Es gibt bis jetzt kein überzeugendes, sozial gerechtes und ökologisch nachhaltiges Szenario für stetig steigende Einkommen für mehr als neun Milliarden Menschen. Und die entscheidende Frage lautet nicht, ob die vollständige Dekarbonisierung unserer Energiesysteme oder die Demateralisierung unserer Konsummuster technisch machbar sind, sondern vielmehr, ob so etwas in unserer Art von Gesellschaft überhaupt durchführbar ist.

… Die Vorstellung, man könne „tiefe“ Einschnitte bei Emissionen und Ressourcenverbrauch vornehmen, ohne sich mit der Struktur der Marktwirtschaften auseinanderzusetzen, gehört schlicht weg ins Reich der Phantasie. Um diese Auseinandersetzung geht es im nächsten Kapitel.“  

Diese Sätze, entnommen aus dem Buch „Wohlstand ohne Wachstum“ verdeutlichen anschaulich, wie schwierig und komplex die Aufklärungsarbeit ist, die wir innerhalb eines kurzen Zeitraums leisten müssen. Uns stehen nur noch 30 Jahre zur Verfügung, um sprichwörtlich das Ruder rumzureißen und so unser „Mutterschiff Erde“ nicht auf Grund laufen zu lassen. Diese Aufklärungsarbeit können Bücher heutzutage nicht mehr schaffen, weil sie von zu wenig Menschen gelesen werden. Es bleibt also nur, die Medien Fernsehen und Rundfunk für die Aufklärung zu nutzen.

Die wenigen Alternativen Sendungen reichen aber bei weitem nicht aus, um unser Vorhaben einem breitem Publikum zu Erklären. Das werden auch die alternativen Medien im Netz so schnell, wie es eigentlich nötig ist, nicht schaffen.

Noch schrecklicher ist es, als kleine Partei nur kurz vor der Wahl mal vorgestellt zu werden. Diese Alibiberichterstattung gleicht ja wohl eher einem Vorgeführt werden. Man könnte heulen, wenn die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten dann auch noch denken, so ihren Auftrag, gerechter und ausgewogener Berichterstattung, erfüllt zu haben.

Die absolut extremste und kreativste Verarsche hat aber Sat1 geliefert. Mit ihrer Sendung Newtopia hat sie bei vielen Menschen Hoffnungen geweckt, denn es hieß:
„SAT.1 startete das größte TV-Experiment aller Zeiten: Vom 23. Februar bis 24. Juli 2015 setzten 15 Pioniere in „Newtopia“ alles auf Anfang und begannen ein neues Leben. Sie erhielten die Chance, sich eine eigene, andere, vielleicht bessere Gesellschaft zu erschaffen. Mit eigenen Händen. Von Grund auf. Ohne Hilfe von außen. Vollkommenes Glück oder absolutes Chaos?“

Es endete natürlich im Chaos. Wenn wir so ein Projekt aber ernsthaft angehen, dazu zählt dann auch Hilfe von außen, ja dann könnte man so verschiedene Modelle, einer möglichen Zukunft, für ein breites Publikum anschaulich machen.

Im Rahmen eines solchen Projektes wären die kleinen alternativen Parteien dann die großen Hoffnungsträger, um zu zeigen, wie viele und was für schöne Ideen wir haben, um eine enkeltaugliche Welt zu schaffen.

Sendezeit ist Meinungsbildende Zeit und darum brauchen wir viel mehr dieser Zeit, damit die Menschen auch eine echte Chance haben, unsere Sicht auf die Welt zu verstehen.

 

Zu Punkt 4:

Wir schlagen vor, ein Gesellschaftsspiel  Namens „World of Peace Craft“ zu entwickeln.

Zu den klügsten und kreativsten Köpfen unserer Gesellschaft gehören die Programmierer und Spieleentwickler dieser Welt. Sie sorgen dafür, dass wir Prinzessinnen retten und Monster bekämpfen können. Selbst das Erlernen von Strategien auf diversen Kriegsschauplätzen ist längst virtuelle Realität. Wir haben also die freie Wahl zwischen massenhaft schönen, bunten Spielen und  können so prima unsere Lebenszeit verplempern. Das ist eine enorme Ressourcenverschwendung.

Ein sinnvolles Spiel wo man lernen und ausprobieren kann, wie eine gesellschaftliche Transformation, hin zu einer Art friedlicher Star Trek Zukunft, aussehen könnte, so ein Spiel gibt es noch nicht.

So ein Spiel wäre aber dringend nötig und äußerst wünschenswert. Man könnte so die Zukunft planen und vorrausschauende Politik betreiben. Mit so einem Spiel könnte man verschiedene Strategien austesten und überall auf der Welt könnten die User lernen, welche Komponenten nötig sind, um eine dauerhaft, stabile und friedliche Gesellschaft zu etablieren.

Wenn wir beispielsweise im Spiel einen Avatar kreiert haben, der dort gemeinsam mit andern Spielern Gutes tut, z.B. einen Marktgarten zur Selbstversorgung der Städte angelegt hat. Dann wäre es doch leichter sein erlerntes Wissen im realen Leben anzuwenden, indem man sich mit Gleichgesinnten trifft und in einem echten Garten mitarbeitet. Ähnlich wie heutzutage ein LARP-Spiel funktioniert.

Die Art so zu denken und spielerisch auch die schwierigsten Probleme zu lösen, dabei könnte ein Spiel wie „World of Peace Craft“ sicher helfen.

Getreu dem Motto: Wir bauen uns die Welt wie sie uns gefällt!

 

Zu Punkt 5

Letztendlich fordern wir das Ende der massenhaften Plakatierung vor den Wahlen.

Wahlplakate sind die reine Wahlmanipulation.

Schlimm genug das die Umwelt unter dem ganzen Plakatmüll zu leiden hat. Mittlerweile wird die giftige Farbe ja sogar auf Plastikplakate gedruckt.

Schlimm genug das man versucht, die meist sinnfreien Parolen der etablierten Parteien, auf Kosten des Steuerzahlers in unsere Köpfe zu meißeln. Insgesamt haben die etablierten Parteien 69,5 Millionen Euro an Wahlkampfkosten für die Bundestagswahl 2017 investiert. Diese Geldverschwendung finanzieren wir alle mit. Egal ob man wählt und egal wen man wählt.

Viel schlimmer ist aber die damit verbundene stille Botschaft, denn kleine Parteien haben nicht das Geld und das Personal um beim Plakatieren mitzuhalten, so werden sie still und heimlich diskriminiert.

Was denkt den der normale Mensch, wenn er am Vorabend einer Wahl durch die Straßen spaziert und unter hunderten (teuren) Plakaten von CDU, FDP, SPD, LINKEN, GRÜNEN und AFD drei Plakate der Tierschutzpartei entdeckt?

Er denkt bestimmt nicht: „Huch die Tierschutzpartei wird aber diskriminiert!“

Nein, naheliegender ist ja Wohl der Gedanke: „Die schaffen es ja nicht mal ein paar Wahlplakate aufzuhängen, wie wollen die es schaffen unser Land zu verbessern?“ Von der Weltpolitik reden wir an dieser Stelle mal lieber gar nicht.

Darum: Wahlplakate abschaffen, denn sie sind nicht mehr zeitgemäß! 

 

Kommen wir nochmal auf unseren Namen zurück, denn der PAX-Bund ist erstmal nur ein vorläufiger Vorschlag, ein Arbeitsname.

Wie wäre es z.B. mit: „Allianz der Parteien – die anderen Parteien“ oder Bündnis der Parteien – all die kleinen Parteien?

Der Name, der Partei – die Partei, ist prädestiniert für schicke Abwandlungen. Und dieser Name ist vielen Wählern auch schon ein Begriff.

Wir können es uns daher nicht vorstellen, dass wir es ohne die Partei – die Partei schaffen… Sie wäre als Spaßpartei der neutralste und humorvollste Teil des Bündnisses und damit ein sehr wichtiger strategischer Part.

 

Wir möchten also, dass Sie sich der PAX anschließen, damit wir dort schon mal einen runden Tisch bilden können, um unsere nächsten Schritte zu besprechen. Da wir jetzt gerade Anfangen die PAX aufzubauen, wäre es ausreichend, wenn sich erstmal einzelne Vertreter der verschiedenen Organisationen vernetzen.

Der endgültige Name des wählbaren Bündnisses sollte dann aber schnell entschieden werden, und zwar wenn wir die ersten 5 kleinen Parteien im PAX-Boot versammelt haben.

 

Was denkt Ihr? Könnte eine solche Strategie unsere Bewegung in den Bundestag und nach Brüssel bringen? Oder ist das nur gut gemeinte Spinnerei? Sag mir Deine Meinung!

Wie konstruiert man ein Pentagramm?

Dieser Film zeigt, wie man ein Pentagramm richtig konstruiert. Die einzigen dafür benötigten Hilfsmittel sind: Zirkel und Lineal.

Wie lange dauern Impuls, Takt und Rhythmus in Stunden und Minuten gemessen?

50 Takte   =   24 Stunden   =   750 Impulse   =   1440 Minuten   =   5 Rhythmen
1 Impuls   =   1min 55,2s
1 Takt   =   15 Impulse   =   28min 48s
1 Rhythmus   =   10 Takte   =   150 Impulse   =   4h 48min

Warum die Friedenszeit/Pacohoro für eine friedliche Veränderung der Gesellschaft nützlich und wichtig ist.

Wir alle wissen, dass die Menschen über die Medien täglich mit Katastrophenmeldungen bombardiert werden. Der Klimawandel ist da nur eine von vielen Gefahren, die das Leben auf der Erde bedrohen.

Doch die Welt ist auch voller Lösungen und unsere Aufgabe muss es sein, ein positives Bewusstsein dafür zu wecken, dass es für ein Umdenken eben noch nicht zu spät ist.

Dafür brauchen wir erstens:
Eine Idee oder Vision, wie dieses Umdenken genau auszusehen hat. Nach Möglichkeit sollte diese Vision ganz nah am Puls der Zeit ticken, um auch weltweit möglichst viele Menschen anzusprechen. Für unser Vorhaben sind aber Begriffe wie Idee oder Vision schon ziemlich abgenützt und verbraucht.

Die hier vorgestellte Friedensuhr ist daher „Unsere Version der Zukunft“.
Sie ist ein Vorschlag, mit der Bitte an alle Völker,  einmal über „Unsere Version der Zukunft“ nachzudenken, denn wir haben gute Gründe, die Zeit zu verändern. Wir können sogar versprechen, dass man unsere Version verstehen kann, denn diese Idee ist: „im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar“, weil man eine Uhr nun mal anfassen und mitnehmen kann.
Das Ablesen der Friedensuhr ist sowieso ein Kinderspiel, wenn man bis 50 zählen kann.

Zweitens brauchen wir auch eine einfache Antwort auf die vielen Fragen, welche sich die Erdenbürger stellen. Denn viele Menschen sind äußerst besorgt, wenn sie an die Zukunft ihrer Kinder und Enkel, oder an ihre eigene denken. Mit dieser Angst dürfen wir nicht spielen. Stattdessen geben wir den Völkern etwas Praktisches auf die Hand. Eine Uhr mit einem Symbol, welches sich mit der Hoffnung auf Frieden und Einigkeit verbündet hat.

Positiv eingestellte Menschen erwarten drittens:
Eine Transformation/Veränderung der Gesellschaft. Schnellstmöglich bitte und ohne viel Blutvergießen, denn es ist ja schließlich schon 5 vor 12.
Da die Friedensuhr nur Takte und Impulse anzeigt, schafft sie dieses „5vor12denken“ quasi ab, indem sie den Aufbruch in eine neue Zeit signalisiert.

Mit Pacohoro – der Friedenszeit – schlagen wir ein alternatives Zeit-Modell vor, welches eine Evolution der kapitalistischen Werte einleiten soll, und der wichtigste Wert, der sich jetzt entwickeln soll, weil er immer zu kurz kam, ist der Wert der Zeit, denn Zeit ist der größte Luxus im Wohlstand.

Doch um den Zeitgeist zu ändern, sind wir für die meisten Menschen nicht interessant genug, oder anders gesagt: Wir sind nicht von Interesse.
Es ist also wichtig das Interesse, die Begeisterung und die Hoffnung der Bevölkerung zu wecken, um letztendlich die Menschheit wachzurütteln.

Das muss auf eine extrem außergewöhnliche Art und Weise passieren und sich deutlich von den Strategien der anderen Parteien unterscheiden, da man uns sonst nicht wahrnehmen wird. Darin waren wir uns auch immer alle einig. Deshalb basteln wir ja an der gläsernen Partei (gem. ist die Humanistische Friedenspartei – HFP), der Alex am Netzwerk und wir anderen an der Vernetzung.

Unser HFP-Programm ist toll, es bietet für viele verschiedene Probleme Lösungsvorschläge und geht mutig in die richtige Richtung. Unser Programm  gibt auch Antworten auf viele drängende Fragen!
Aber geben wir auch eine einfache kurze Antwort? Zum Beispiel wie wir eine enkelgerechte Welt aufbauen wollen? Oder wie wir den Menschen die „gestohlene Zeit“ zurückgeben wollen? Oder wie wir Frieden machen wollen? Wie das BGE einzuführen ist und ab wann es kommt? Wie genau wir die Arbeitszeit verkürzen werden? usw. 

Auf alle Fragen könnten wir die gleiche Antwort geben, welche lautet: „Wir werden die Zeit verändern.“ Oder etwas ausführlicher: „Na ist doch klar, wir wechseln die Zeit und benutzen dafür ein kleines strategisches Spielzeug: – die Friedensuhr.“

Der Enno Schmidt hat im Live-Talk der HFP sehr gut erklärt, wie und wo das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) überall  in das System eingreift, und zwar so weit, dass am Ende sogar der Weltfrieden entstehen könnte. Das macht das BGE nicht direkt, sondern indirekt durch die Hintertür. Er hat darum gebeten alle anderen Ideen zur Unterstützung des BGEs zu nutzen. Dieser Gedanke ist sehr gut nachvollziehbar.
Wir wollen also nicht nur die BGE-Initiative unterstützen, sondern auch die Friedensuhr als Geschenk mit einbinden!

In unserem stark rationalisiertem Kulturkreis gibt es ein geflügeltes Wort:
„Zeit ist Geld!“… wir sprechen also zwei wichtige Aspekte unseres Lebens an. Die einen wollen mehr Zeit und andere brauchen mehr Geld. Am liebsten hätten wir natürlich beides. 

„Zeit ist Geld“ wirft aber eine entscheidende Frage auf.

Warum waren wir in der Lage uns Weltweit auf nur eine gültige Zeit zu einigen?
Es gibt zwar verschiedene Kalender aber nur eine Standartzeit, unsere 24-Stunden-Uhr.

Warum schaffen wir das nicht auch beim Geld? Eine Welt und nur ein Geld? Denn schließlich sind ja alle Menschen gleich und jeder soll die gleichen Chancen haben. Ergo bräuchten wir dafür ein globales BGE in einer gültigen Währung.

Die entscheidende Frage, die sich an dieser Stelle auftut ist jetzt folgende:

Was ließe sich theoretisch schneller verändern? Die eine Zeit – oder das viele Geld?

Wenn man, zusätzlich das Glück hat, im Besitz einer alternativen Uhr zu sein, dann fällt die Antwort leicht.

Natürlich klingt es erstmal naiv, ungewohnt, unmöglich oder verrückt für jemanden, der zum ersten Mal hört: „Hey, da sind welche, die wollen eine echte Zeitenwende!“

„Unsere Version der Zukunft“ ist jedoch gut durchdacht. Gerade weil das Pacohoro-Projekt den Status Quo der allgemeinen Standartzeit in Frage stellt und so ein Nachdenken über den Wert der Zeit, aus einer ganz neuen Perspektive, ermöglicht.

Ich bitte Euch, stellt euch mal folgendes vor:
Wir haben das Jahr 2021. Es gab eine tolle BGE-Kampagne und im Bundestag sind 30% der  Parlamentarier davon überzeugt, dass das BGE kommen wird. Man fängt also an, in ganz großem Stil über die Höhe und die Finanzierung des BGE zu debattieren.

Diese Debatten werden sich um Geld, Steuern, Abgaben, Spar-Modelle, Gehälter und die Finanzierbarkeit des ganzen drehen. Insofern werden sie sich also gar nicht so erheblich von den heutigen unterscheiden. Das sieht man z.B. an der Debatte in Finnland, wo ein BGE von 400 Euro diskutiert wird. Das gesamte Spiel wird von den Konservativen dominiert und kontrolliert, solange wir nur vom Geld (BGE) reden.
Das wir auf diesem Weg einen indirekten wirtschaftlichen Systemwechsel schaffen und am Ende noch den Weltfrieden ausrufen, sind lediglich Gerüchte.
Genau wie jene der Konservativen welche lauten: „Der Markt regelt alles von alleine! & Unbegrenztes Wachstum ist möglich!“ 

Jetzt meine Frage: „Wie wirkt wohl eine solche Debatte auf andere Völker?“

Angenommen Indien, Russland, China, Afrika? Welchen Einfluss soll ein BGE dort bringen?  Gibt es da nicht ganz klar die Gefahr, dass wir als dekadent gelten werden, weil die Deutschen (bzw. wir Europäer) ja im Begriff sind, uns ein Schlaraffenland im Paradies aufzubauen?

Wir können und dürfen nicht ignorieren, dass wir in einer Konsumgesellschaft leben, welche aktuell nur unter Mithilfe der Kriegswirtschaft funktioniert!!!

Was wollen wir denn einem Afghanen oder einer Palästinenserin sagen?
Führt bei Euch auch das BGE ein und dann  kommt der Frieden von alleine? Oder: Finde erst mal deinen inneren Frieden und dann kommt auch der Äußere? Sorry Leute, es hat mich erschreckt das einige von uns noch solchen Gedanken folgen.

Jetzt bitte ich euch, stellt euch mal eine andere Zukunft vor, eine Zukunft wo 2021 im Bundestag Debatten über „Zeit & Geld“ geführt werden. Das werden Debatten sein wo wir  zu den Konservativen sagen: „Bitte macht euch Gedanken, aber wir finden, das wir in der falschen Zeit leben. Daher empfehlen wir den Aufbruch in eine neue Zeit. Wir schlagen dafür Pacohoro – die Friedenszeit vor.“
Dann sind wir im Vorteil! Oder glaubt irgendjemand dass die Konservativen plötzlich eine bessere Uhr aus dem Hut zaubern?

Natürlich nicht, sie werden also versuchen an der alten Zeit festzuhalten.

Dann haben wir aber noch viele weitere gute Argumente für einen Zeitenwandel, denn die Friedenszeit ist eine soziale und natürliche Zeit, speziell für eine gerechte Gesellschaft geschaffen.

Zuerst wäre da der Name – Pacohoro anzusprechen. Das ist die Weltsprache Esperanto und bedeutet Friedenszeit. Einfach aber wichtig, denn das Bekenntnis zu Pacohoro ist selbstverständlich auch eine Verpflichtung dem Frieden gegenüber.

2. Auf der Friedensuhr werden Rhythmen, Takte und Impulse abgelesen.

Die Rhythmen stehen dabei für die vielfältigen Rhythmen in der Natur.
Die Takte stehen sinnbildlich für den taktvollen Umgang, den die Erdenbürger und Völker miteinander pflegen.
Die Impulse stehen für all die Macht welche unsere Welt verändert.
Für unsere Ideen, Träume, Wünsche und die Liebe. Für unser aller Glück.

Haben unsere Eltern uns so die Uhr erklärt?
Oder diente das Erlernen des Ablesens einer Uhr bisher nur zum Eingriff in unsere persönliche Freiheit?

3. Ein Argument was die Konservativen nicht abstreiten können, wäre ein gewisser Wirtschaftsaufschwung, durch Herstellung, Verbreitung und Verkauf der Friedensuhr. Auch wenn wir eine Postwachstumsgesellschaft haben wollen, ließe sich dieses Argument trotzdem nutzen, um die Übergangszeit einzuleiten.

4. Die Symbolik der Friedensuhr hat natürlich auch einen tieferen Sinn.

TAKT 17-15- 13cmDa gibt es also einen Stern und ein Pentagon als Designgrundlage.
Wer jetzt an Moskau, mit seinem Roten Platz, und an Washington mit dem Pentagon denkt, der liegt goldrichtig.
Warum sind beide Supermächte des letzten Jahrhunderts symbolisch auf der Friedensuhr vereint?
Das ist für unsere „Version der Zukunft“ ein entscheidender Punkt.
Denn es ist sehr wichtig, zukünftig einen Rahmen für die Aufnahme eines politischen Dialogs, zwischen den derzeitigen Großmächten zu schaffen.
Das ist bisher noch nicht passiert, es gibt keinen politischen Dialog zwischen Russland und Amerika. Wenn wir in Europa anfangen das Zeitsystem zu ändern, kommt unweigerlich dieser Dialog in Gang und zwar Weltweit.

SD5Auch zwischen den Religionen denn:
Die Blume in der Mitte, ist das Symbol der Vereinigung aller Glauben im Namen des Friedens und der geistigen Entfaltung, die sich auf Toleranz stützt.
Das Symbol wurde als Zeichen für das zeitlose Entlangschreiten auf den Weg der Gerechtigkeit erschaffen. Die blühende Lotusblume bedeutet die Entfaltung des Geistes, die von den Symbolen der wichtigsten Religionen und des heiligen, kraftbringenden Feuers umgeben ist.

Das sind wichtige Argumente, denn die Symbolsprache ist eine universelle Sprache. Unser Vorteil dabei ist, dass das Pentagramm ein sehr altes, aber positives besetztes und weit verbreitetes Zeichen ist, und die neue Zeit so an Bedeutung gewinnt. (siehe: wiki)

5. Das derzeitige Design der Friedensuhr mag Geschmacksache sein. Es wird in Zukunft aber mehr als nur ein Design geben, eben für jeden Geschmack etwas. Und darum ist die Friedensuhr ganz klar ein Trendsetter und was jetzt noch Kult und Underground ist, kann schon morgen zum Mainstream werden.

design-leonardo
Der Mensch steht im Mittelpunkt! Design: Leonardo da Vinci.
design-maya
Für alle Kalender-Reformer! Design Maya-Kalender.
design-bdi
Design mit Bund der Deutschen Industrie (BDI) Symbol. Für die Hardliner.
design-blume-des-lebens
Design: Blume des Lebens. Und so weiter und so fort.

Es gibt aber noch weitere praktische Argumente zu den Themen „Flexibilität der Arbeitszeit“ und „Entschleunigung der gefühlten Zeit“. Diese Gründe sind im Blog unter Info ausführlich dargelegt.

Unsere Bundeskanzlerin sprach ja jüngst einen frommen Wunsch aus. Sie wollte am liebsten „die Zeit zurückdrehen“, um ihre Fehler zu korrigieren. Nun ja, dabei können wir ihr nun wirklich nicht helfen.

Was wir aber können ist: „Die Zeit anhalten“, um es danach besser zu machen!

Uns bleiben dafür zwar keine 2-3 Generationen mehr zum Umdenken, aber wir haben noch genug Zeit. Es ist „Zeit die schnell vergeht“.

„Unsere Version der Zukunft“ ist eine Zeit, die mit riesen Schritten näher kommt und wenn unsere Bewegung wächst, weil immer mehr Menschen an diese  neue Zeit glauben, dann lässt sie sich auch nicht mehr aufhalten.
Und darum ist die Zeit jetzt reif für Pacohoro – die Friedenszeit.

Warum gibt es nicht soetwas wie einen Sekundenanzeiger?

Man könnte auch einen Countdown laufen lassen, welcher anzeigt, wann der nächste Impuls beginnt. Doch das wird nicht gebraucht. Wenn man Zeit messen muß die genauer als 1 Impuls ist, haben wir schon Stoppuhren aller Art.

Viel wichtiger ist, dass die neue Zeiteinteilung entschleunigen soll. Es gibt ja 50 Takte. Ein Takt ist in etwa eine halbe Stunde lang. Unser Gehirn merkt nicht den Unterschied zwischen 28,48min oder 30min, das ist Beides eine gefühlte halbe Stunde. Unser Auge sieht aber auf dem neuen Ziffernblatt 50 halbe Stunden. Das sind 2 halbe Stunden mehr als auf unserem herkömmlichen Ziffernblatt. Defakto haben wir so – durch kluge Zeiteinteilung – eine gefühlte Stunde mehr gewonnen. Und das jeden Tag.

zur Geschichte der Zeitmesser
Meilensteine und wichtige Entdeckungen
Was hat unsere jetzige Zeit mit Kapitalismus zu tun?

Der Kapitalismus hat von Anfang an auch die Zeit reformiert. So mussten z.B. die Bahnhofsuhren synchronisiert werden und es wurden die Zeitzonen eingeführt. Etwas später wurden Stechuhren erfunden um die Arbeiter an den Fließbändern der Fabriken zu koordinieren und um sie auf die Minute genau ausbeuten zu können. Alles musste immer schneller und effektiver werden. Und heute ist das System eben so weit pervertiert, dass Aktien mehrere tausend Mal pro Sekunde gehandelt werden. Das kapitalistische Sytem hat sich von Anfang an die Zeit untertan gemacht. Und wenn wir dieses Sytem verbessern wollen, dann ist ein radikaler aber notwendiger Ansatz dafür eine erneute Reform der Zeit.

Wie kommt Mensch von der Veränderung der Zeiteinteilung zum Weltfrieden ? – Schwierig…

Der Name der Friedensuhr ist auch Programm. Sie dient zur Schaffung des Weltfriedens und sie soll die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes verbessern. Das klingt beim ersten Lesen viel zu einfach und ganz schön naiv. Doch es ist möglich und fundamental. Es hört sich ja auch wie eine Märchenstunde an, wenn man hört was die Uhr noch so alles bringen soll: Vollbeschäftigung, Grundeinkommen und kostenlosen öffentlichen Nahverkehr auf der ganzen Welt, und das alles während wir auf fossile Bennstoffe und den Kapitalismus verzichten, und uns gleichzeitig auch noch um die Rettung des Klimas unserer Erde kümmern. Die Uhr kann uns dabei helfen. Doch der Weltfrieden wird nur ein Effekt sein, welcher dann Eintritt, wenn die Menschheit begonnen hat, ihre wahren Probleme zu lösen.

– Gibt es nur 2 Rhythmen ? Und gibt es sie immer gleichzeitig ?  – Liegen sie dann übereinander?

Es gibt viele Rhythmen. Wichtig ist, dass ein Rhythmus 10 Takte lang ist. Daher kann ein Rhythmus z.B. auch von Takt 2 – 12 oder von Takt 43 – 03 laufen. Sie liegen daher auch übereinander.

Soll das System eine Wochenarbeitszeit von ca. 29 Stunden einführen ?

Ja.  Jeder Mensch soll das Recht haben einen Rhythmus am Tag zu arbeiten und von dieser Arbeitzeit gut leben zu können. Bisher wurde erfolglos versucht den Menschen an fünf Tagen die Woche – ein Drittel des Tages – Arbeit zu geben. Diese hilflosen Versuche passen aber gut zum Konzept des Kapitalismus. Es ist eine Schande wie viel Ressourcen an Menschen heutzutage vergeudet werden. Wir werden es in Zukunft anders machen und dafür viele helfende Hände brauchen, um einer Klimakatastrophe entgegenzuwirken und regional unsere Nahrung zu erzeugen. Und die Uhr wird dabei helfen, die Arbeit gerecht zu verteilen. Auf sechs Tage die Woche – ein Fünftel des Tages.

Was passiert mit unserer herkömmlichen Zeit (UTC)?

Nichts, denn die neue Zeit läuft synchron.
Die alte Zeit wird weiterhin da eingesetzt wo sie gebraucht wird.
z.B. im Sport oder in der Wissenschaft.