Das fiktive Zwiegespräch:

Richard David Precht & Meikel Kreuchauf (HFP) sprechen über:
„Die Suche nach der verlorenen Zeit“

Anmoderation:
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich ein kurzes Filmchen in Internet gesehen, wo Richard David Precht – vom Geld ausgehend – auf den Wert der Zeit zu sprechen kommt.

Doch seht selbst was er hat gesagt:

Jeder hat seinen Preis, das ist die Grundlage des Geldes.
Das heißt wir sind Kapitalisten, Investoren in unseren Spaß, Investoren in unseren Freundeskreis, Investoren in unsere Liebesbeziehungen, Investoren in unsere materiellen Bedürfnisse geworden.
Und diese Entwicklung die führt dazu, dass wir damit nicht restlos glücklich werden, sondern dass wir das Gefühl haben, irgendwas ist verloren gegangen in diesem Prozess, und dieses Gefühl ist die Grundlage dafür, über alternative Modelle nachzudenken.

Aber diese alternativen Modelle werden jetzt nicht so eine Art Staatssozialismus sein, sondern es wird eine weitere Evolution der kapitalistischen Werte sein, und der wichtigste Wert, der sich jetzt entwickeln wird, der zu kurz gekommen ist, ist der Wert der Zeit.

Zeit ist der größte Luxus im Wohlstand. Zeit ist aber etwas, was in unserer gegenwärtigen Ökonomie immer weiter verkürzt worden ist. Früher hatten Menschen, obwohl sie nicht alt wurden, unendlich viel Zeit. Sie hatten nicht mal Uhren. Sie haben ihre Zeit gar nicht gemessen. Sie konnten sich gar nicht unter Druck setzen. Außer dem Tagesrhythmus der Sonne, gab es nichts was sie unter Druck gesetzt hat.

Heute wird uns die Zeit gestohlen, mit den Uhren fing das an, mit den Handys geht das weiter, sie müssen erreichbar sein, sie müssen verfügbar sein, ihre Zeit wird völlig verhexelt.
Und wir erleben jetzt eine junge Generation, die einerseits das alles mitmacht und auf der anderen Seite eine immer stärkere Sehnsucht nach verlässlichen  Bindungen, d.h. der Wert der Freundschaft wird immer größer. Irgendwas im Leben, was kein ablaufendes Haltbarkeitsdatum hat.

Und das Zweite ist eben, so viel Zeit zu gewinnen wie möglich – für sich. Und das wird zu einer Transformation der Gesellschaft führen, in sehr vielen wichtigen Punkten. In Bezug auf Machtstrukturen, in Bezug auf die Frage:

Brauchen wir eigentlich noch mehr Zeug oder brauchen wir nicht einfach mehr Zeit?“

 

Welche Art von Kommunismus würden Sie eigentlich gut finden?

In welcher Zukunft ich leben will? Das wäre eine Welt, in der alle Völker taktvoll miteinander umgehen. Eine Welt, in der die Menschheit sich an die Rhythmen der Natur anpasst und in der sich jeder Mensch – von Geburt an – als vollwertiger Erdenbürger fühlen kann. Leider ist das zurzeit noch eine Traumwelt.

Vielleicht liegt das daran, dass die großen Utopien unserer Gesellschaft nicht in der Politik entwickelt werden, auch nicht von Philosophen, sondern in erster Linie aus dem Silicon-Valley kommen, also so wie wir mal leben werden oder wie wir leben, wird doch durch technologische Utopien bestimmt.
Wenn man sagt, wer macht die Zukunft, dann würde ich sagen, das Silicon-Valley macht die und erstaunlich ist, dass aus der Politik, von den Denkern, aus den Gelehrtenstuben im Grunde kaum Visionen oder Vorstellungen kommen zu der Frage, die Sie gerade gestellt haben, nämlich: Wie wollen wir leben?

Wir alle sehen und wissen, dass die Menschen über die Medien täglich mit Katastrophenmeldungen bombardiert werden. Der Klimawandel ist da nur eine von vielen Gefahren, die das Leben auf der Erde bedrohen.
Unsere Politiker versuchen eine Krise nach der anderen abzuwenden, obwohl sie anderseits diese Dauerkrisen selbst verursachen.

Unsere Philosophen haben zwischenzeitlich eine eigene Sprache entwickelt. Sie sagen viel richtiges, aber kaum jemand versteht sie noch oder hat Zeit, sich mit ihnen zu beschäftigen.
Wir selbst feiern seit mehr als 100 Jahren den industriellen Fortschritt, ist es also ein Wunder, dass unser Leben durch technologische Utopien bestimmt wird? …  Die Frage ist wohl vielmehr: Wie lange wollen wir noch so leben?

Unsere Welt ist doch auch voller Lösungen und unsere Aufgabe muss es sein, ein positives Bewusstsein dafür zu wecken, dass es für ein Umdenken eben noch nicht zu spät ist.

Jetzt kann man sagen das Silicon-Valley oder diese Firmen stoßen in eine Lücke vor, die offensichtlich in unserer Gesellschaft da ist, sonst wären sie gar nicht so erfolgreich, nämlich einem eklatanten Utopie-Mangel in der Politik. Wie schön wäre es denn, wenn die Politik eine Vision anbieten könnte, wie die Menschen leben wollten, dann hätte man zumindest eine Konkurrenz zu diesen technologischen Utopien. Also wo bleiben die politischen Utopien?

Darüber möchte ich mit Ihnen reden, denn diese politischen Utopien sind schon da, sie schaffen es nur leider noch nicht über die 5%-Hürde. Aber das kann sich ändern, denn wir wollen diesem eklatanten Utopie-Mangel in der Politik, nämlich „ein für alle Mal“, ein Ende setzen.

Mit Pacohoro – der Friedenszeit – schlagen wir ein alternatives Zeit-Modell vor, welches – wie Sie es mal sehr schön formuliert haben –  eine Evolution der kapitalistischen Werte einleiten soll, und der wichtigste Wert, der sich jetzt entwickeln soll, weil er immer zu kurz kam, ist der Wert der Zeit, denn Zeit ist der größte Luxus im Wohlstand.

Für unser Vorhaben sind aber Begriffe wie Kommunismus, Utopie oder Vision schon ziemlich abgenützt und verbraucht.

Die Friedensuhr, mit welcher ich Sie bekanntmachen will, umschreiben wir darum als „Unsere Version der Zukunft“, das klingt etwas Bodenständiger.
Sie ist ein Vorschlag, mit der Bitte an alle Völker, einmal über „Unsere Version der Zukunft“ nachzudenken, denn wir haben gute Gründe, die Zeit zu verändern.

Machen wir das mal, denken wir mal diese Utopien weiter, weil das würde mich sehr interessieren.

Ja gerne, denn wir können sogar versprechen, dass man „Unsere Version der Zukunft“ verstehen kann, weil unsere Idee „im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar“ ist, denn eine Uhr kann man nun mal anfassen und mitnehmen.
Das Ablesen der Friedensuhr ist dann sowieso ein Kinderspiel, sobald man bis 50 zählen kann.

Aber wir brauchen auch eine einfache Antwort auf die vielen Fragen, welche sich die Erdenbürger stellen. Denn viele Menschen sind äußerst besorgt, wenn sie an die Zukunft ihrer Kinder und Enkel oder an ihre eigene denken. Mit dieser Angst dürfen wir nicht spielen. Stattdessen geben wir den Völkern etwas Praktisches auf die Hand. Eine Uhr mit einem Symbol, welches sich mit der Hoffnung auf Frieden und Einigkeit verbündet hat.

Positiv eingestellte Menschen erwarten von der Politik:
Eine Transformation, sprich Veränderung der Gesellschaft. Schnellstmöglich bitte und ohne viel Blutvergießen, denn es ist ja schließlich schon 5 vor 12.
Da die Friedensuhr aber nur Takte und Impulse anzeigt, schafft sie dieses „5vor12denken“ quasi ab, indem sie den Aufbruch in eine neue Zeit signalisiert.

Aber mich interessiert eigentlich was anderes, deshalb habe ich sie gefragt. Wann kommt der Kommunismus? Marx hat ja prophezeit, wenn man so will, dass der Kommunismus in den fortschrittlichsten kapitalistischen Gesellschaften kommt…

…kurz gesagt: Silicon-Valley Kapitalismus, entfesselte Finanzmärkte, haben wir jetzt irgendwann, dann nicht diesen Punkt erreicht, wenn alles durch und durch kapitalisiert ist, wenn die Menschen sich überall auktionieren müssen, wie Ware, wenn sie überall quantifiziert werden müssen, ist der Kapitalismus dann nicht so fortgeschritten, dass jener Punkt erreicht ist, wo die Gesellschaft dann in eine andere Gesellschaft kippt? Also in eine kommunistische Gesellschaft?

Genau, das sehe ich auch so. Allerdings solange wir hier von Kommunismus reden, werden wir den Zeitgeist nicht ändern.
Um den Zeitgeist zu ändern, sind auch unsere Ideen – zur Zeit – für die meisten Menschen nicht interessant genug, oder anders gesagt: Sie sind noch nicht von Interesse, um die Gesellschaft zu bewegen.
Es ist also wichtig das Interesse, die Begeisterung und die Hoffnung der Bevölkerung zu wecken, um letztendlich die Menschheit wachzurütteln.

Das Ganze muss auf eine extrem außergewöhnliche Art und Weise passieren und sich deutlich von den Strategien der anderen Parteien unterscheiden, da man uns sonst nicht wahrnehmen wird. Darin sind wir uns auch alle einig. Deshalb haben wir ja die Humanistische Friedenspartei – HFP gegründet. Dort arbeiten wir an einem Netzwerk für unsere „gläserne Partei“ und wir arbeiten auch an der Vernetzung mit anderen Parteien, Initiativen und Gruppen.

In einer Ellenbogengesellschaft, wo viele Menschen nur dem Geld nachjagen oder sich von der Zeit gehetzt fühlen, ist es natürlich nicht einfach, sich Gehör zu verschaffen.

Schaffen wir nicht die Grundvoraussetzungen gerade, also ich gebe Ihnen ja recht. So wie der Hase im Augenblick läuft. Erleben wir Kapitalkonzentration, wir erleben Datenüberwachung, wir erleben Kapitalismus pur. So wie der Manchester-Kapitalismus, der knallharte Kapitalismus des 19. Jahrhunderts war, so wird der Silicon-Valley der knallharte Kapitalismus des 21. Jahrhunderts…
…und die Frage ist: wird sich darauf als Gegenreaktion nicht vielleicht tatsächlich die Marxs‘sche Prophezeiung erfüllen, weil die digitale Revolution die Grundvoraussetzungen dafür schafft?

Ja… Marx war ein Prophet und Sie sind ein messerscharfer Analytiker…
Ich sehe diese Gegenreaktion bereits in vollem Gange.

Unsere Bundeskanzlerin sprach ja jüngst einen frommen Wunsch aus. Sie wollte am liebsten „die Zeit zurückdrehen“, um ihre Fehler zu korrigieren. Nun ja, dabei können wir ihr nun wirklich nicht helfen.

Wir können aber: „Die Zeit anhalten“, um eine „sinnigere Zeit“ einzuführen!

Uns bleiben zwar keine 2-3 Generationen mehr zum Umdenken, aber wir haben dafür noch genug Zeit. Es ist „Zeit die schnell vergeht“.

„Unsere Version der Zukunft“ ist eine Zeit, die mit Riesen-Schritten näher kommt und wenn unsere Bewegung wächst, weil immer mehr Menschen an diese  neue Zeiteinteilung glauben, dann lässt sie sich auch nicht mehr aufhalten.

Und darum ist die Zeit jetzt reif für Pacohoro – die Friedenszeit.

Wenn die Friedenszeit in Europa eingeführt wird, hat Marx Recht mit seiner Vorhersage, dass der „Kommunismus“ in den fortschrittlichsten kapitalistischen Gesellschaften kommt. Was er nicht wissen konnte, ist, dass diese Gesellschaftsform mal Konvivialismus genannt werden wird.

Aber ist es nicht genau das, was man jetzt als Utopie entwickeln müsste? Eine Positive Digitale Utopie? …

…und das ist ein gewaltiges ungelöstes Problem. Wenn wir jetzt nachdenken. Als erstes müsste man ja einmal eine positiv digitale Utopie anbieten können. Das wäre doch richtig. Man brächte doch eine Art Kommunismus 2.0, den man dem Silicon-Valley-Kapitalismus gegenüberstellen kann….

… aber dann muss ich, ähnlich wie Google das macht, Bilder malt, wie wollen wir leben? Muss ich solche Bilder anbieten oder?

Richtig. Und genau das ist ja schon passiert. Wir bieten diese positive digitale Utopie an, und zwar ganz konkret. Wir haben dafür drei Dinge zusammengebracht: 1. das Konvivialistische Manifest, 2. eine durch und durch transparente Partei, mit einem weltoffenen und fortschrittlichen Programm,  und 3. Pacohoro – die Friedenszeit. Diese drei Dinge sind durch Synergien aufeinandergetroffen und zusammengefügt worden, und das war nur möglich dank der digitalen Revolution.
„Unsere Version der Zukunft“ muss sich natürlich noch rumsprechen, was aber nur eine Frage der Zeit ist.

Sagen wir mal, die Aufgabe der Politik ist doch die Aufgabe die sich früher die Philosophie auf die Fahnen geschrieben hat, Zeit der alten Griechen, dass man gesagt hat, das Ziel ist, möglichst vielen Menschen die Chance auf ein erfülltes Leben zu geben.

Unser HFP-Programm ist unverkennbar, es bietet für viele verschiedene Probleme Lösungsvorschläge und geht mutig in die richtige Richtung. Unser Programm gibt auch Antworten auf viele drängende Fragen! Wir erläutern darin unsere Vorstellung von einer Gesellschaft, in der allen Menschen diese Chance auf ein erfülltes Leben zusteht.

Aber geben wir dort auch eine einfache kurze Antwort? Zum Beispiel wie wir eine enkelgerechte Welt aufbauen wollen? Oder wie wir den Menschen die „gestohlene Zeit“ zurückgeben wollen? Oder wie wir Frieden machen wollen? Wie das BGE einzuführen ist und ab wann es kommt? Wie genau wir die Arbeitszeit verkürzen werden? usw.

Auf solche Fragen könnten wir die gleiche Antwort geben, welche lautet: „Wir werden die Zeit verändern.“ Oder etwas ausführlicher: „Na ist doch klar, wir wechseln die Zeiteinteilung und benutzen dafür ein kleines strategisches Spielzeug: – die Friedensuhr.“

Ich finde das sind durchaus auch philosophische Ansätze, weil sich über die Zeit nun mal herrlich philosophieren lässt.

..aber mir fehlt ein Bild…

Natürlich klingt es erstmal naiv, unmöglich oder verrückt für jemanden, der zum ersten Mal hört: „Hey, da sind welche, die wollen die Zeit verändern!“

Jedoch ist „Unsere Version der Zukunft“ gut durchdacht. Gerade weil das Pacohoro-Projekt den Status Quo der allgemeinen Standartzeit in Frage stellt und so ein Nachdenken über den Wert der Zeit aus einer ganz neuen Perspektive ermöglicht.

In der heutigen Welt, sind das Wirtschaftssystem und unser Zeitsystem aufs engste miteinander verzahnt und verwoben. Diese beiden Systeme bilden sozusagen einen gordischen Knoten. Wir können diesen Knoten aber nicht einfach zerschmettern, wie es Alexander der Große getan hat, denn das hieße Krieg und Revolution.

Was können wir also machen, wenn wir die Wirtschaft in eine andere Richtung lenken wollen? Oder konkreter gefragt: Was ließe sich theoretisch leichter verändern und schneller verbessern? Das weltweit einheitliche Zeitsystem – oder das komplexe Wirtschaftssystem mit seinem vielen Geld?

Jetzt bitte ich Sie, stellen sie sich mal eine andere Zukunft vor, eine Zukunft wo 2021 im Bundestag Debatten über „Zeit & Geld“ geführt werden. Das werden Debatten sein, in denen wir  zu den Konservativen sagen: „Bitte macht euch mal Gedanken, aber wir finden, das wir in der falschen Zeit leben. Daher empfehlen wir den Aufbruch in eine neue Zeit. Wir schlagen dafür Pacohoro – die Friedenszeit vor.“

Dann sind wir im Vorteil! Oder glaubt irgendjemand, dass die Konservativen plötzlich eine bessere Uhr aus dem Hut zaubern?

Natürlich nicht, sie werden also versuchen, an der alten Zeit festzuhalten.

Doch der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten, das haben uns Reformation und Aufklärung schon gezeigt.

Aber ich glaube, wenn man Wahlen gewinnen will, wenn man die Herzen der Menschen begeistern will, dann muss man etwas anbieten, was man relativ schnell und einfach beschreiben kann.

Genau. Und Sie werden es schon ahnen. Unser Ass im Ärmel ist die Friedensuhr. Die gesamte Metaphysik hinter der Uhr muss man nicht verstehen… denn dieses Thema wird die Philosophen und Wissenschaftler in Zukunft noch lange beschäftigen.

Man kann aber leicht beschreiben, wie Kinder lernen, diese Uhr abzulesen.
Dann wird allen Eltern und Nichteltern sofort klar, worin der qualitative Unterschied beider Zeiteinteilungen besteht.

Zuerst wäre da der Name – Pacohoro – anzusprechen. Das ist die Weltsprache Esperanto und bedeutet Friedenszeit. Einfach aber wichtig, denn das Bekenntnis zu Pacohoro ist selbstverständlich auch Verpflichtung dem Frieden gegenüber.

Zweitens, auf der Friedensuhr werden Rhythmen, Takte und Impulse abgelesen.

Die Rhythmen verkörpern die vielfältigen Rhythmen der Natur.
Die Takte stehen sinnbildlich für den taktvollen Umgang, den die Erdenbürger und Völker miteinander pflegen.
Die Impulse stehen für all die Macht, welche unsere Welt verändert.
Für unsere Ideen, Träume, Wünsche und die Liebe. Für unser aller Glück.

Haben unsere Eltern uns so die Uhr erklärt?
Oder diente das Erlernen des Ablesens einer Uhr bisher nur dem Eingriff in unsere persönliche Freiheit?

Wie kann ich im Zeitalter des globalisierten Kapitalismus, im Zeitalter der entfesselten Finanzmärkte, der digitalen Revolutionen, in denen wir uns befinden, eine zukünftige Vision von Politik anbieten?

Ein Argument, das die Konservativen nicht abstreiten können, wäre ein gewisser Wirtschaftsaufschwung durch Herstellung, Verbreitung und Verkauf der Friedensuhr. Auch wenn wir eine Postwachstumsgesellschaft haben wollen, ließe sich dieses Argument trotzdem nutzen, um die Übergangszeit einzuleiten.

Aber auch die Symbolik der Friedensuhr hat natürlich einen tieferen Sinn.

Da gibt es also einen Stern und ein Pentagon als Designgrundlage.
Wenn Sie jetzt an Moskau mit seinem Roten Platz und an Washington mit dem Pentagon denken, liegen Sie goldrichtig.
Beide Supermächte des letzten Jahrhunderts sind symbolisch auf der Friedensuhr vereint, und wir werden beide Supermächte bitten, ihre Zeiteinteilung auch auf Pacohoro umzustellen, einschließlich aller positiven Konsequenzen.

Das ist für unsere „Version der Zukunft“ ein entscheidender Punkt.
Denn es ist sehr wichtig, zukünftig einen Rahmen für die Aufnahme eines politischen Dialogs zwischen den derzeitigen Großmächten zu schaffen.

Das ist bisher noch nicht passiert, es gibt keinen politischen Dialog zwischen Russland und Amerika.

Wenn wir in Europa anfangen, das Zeitsystem zu ändern, reden wir ja auch über weitere praktische Argumente. Zum Beispiel zu den Themen „Flexibilität und Verkürzung der Arbeitszeit“ oder über „Entschleunigung der gefühlten Zeit“.

So kommt unweigerlich ein neuartiger politischer Dialog in Gang und zwar weltweit.

Das ist eine wichtige Frage der Utopie. Für Sie ist es wichtig, dass die Menschen in Zukunft, Sie haben gesagt sie brauchen vielleicht nicht mehr Wohlstand, klar es muss besser verteilt werden, aber auch weniger arbeiten. Das wäre zum Beispiel ein utopisches Ziel, oder?

Ja, da stimme ich Ihnen zu… genau dafür hat die Friedensuhr ja ihre Rhythmen.

Die Rhythmen sind für die gerechte Verteilung der Arbeit da. Das neuartige Ziffernblatt ermöglicht dafür die Einführung eines  Fünf – Schichtsystems, welches äußerst flexibel ist und darum alle derzeitigen Arbeitszeitmodelle modernisiert.

So kann jeder Mensch individuell seinen passenden Rhythmus für die Arbeit finden und die Arbeitszeit besser an seine Lebensgewohnheiten und Umstände anpassen.

Ein grundsätzliches Ziel ist es, jedem Menschen das Recht zu gewähren, ein Fünftel des Tages arbeiten zu können. Unser Versprechen ist, dass diese investierte Lebenszeit ausreicht, um glücklich leben zu können.

Möchten Sie ein Bedingungsloses Grundeinkommen einführen? Dann haben ja auch relativ mehr Leute, die jetzt abgehängt sind, Zeit sich mit solchen Fragen zu beschäftigen?

Natürlich wollen wir ein BGE einführen, ich selbst bin ja ein gutes Beispiel dafür, dass ein BGE funktioniert. Ich erhalte monatlich eine Rente und habe trotzdem nicht aufgehört zu arbeiten, denn sonst könnte ich hier jetzt nicht mit ihnen über Utopien sprechen. Mein Grundeinkommen und die Digitalisierung haben das erst möglich gemacht. Davor war ich auch im Hamsterrad gefangen.

Aber ich bitte Sie, stellen Sie sich mal folgendes vor:
Wir sind wieder im Jahr 2021. Es gab eine tolle BGE-Kampagne und im Bundestag sind 30% der  Parlamentarier davon überzeugt, dass das BGE kommen wird. Man fängt also an, in ganz großem Stil über die Höhe und die Finanzierung des BGE zu debattieren.

Diese Debatten werden sich um Geld, Steuern, Abgaben, Spar-Modelle, Gehälter und die Finanzierbarkeit des ganzen drehen. Diese Debatten werden sich also gar nicht so erheblich von den heutigen unterscheiden. Das sieht man z.B. an der Debatte in Finnland, wo ein BGE von 400 Euro diskutiert wird. Das gesamte Spiel wird von den Konservativen dominiert und kontrolliert, solange wir einzig über das verdammte Geld reden.
Dass wir auf diesem Weg einen indirekten wirtschaftlichen Systemwechsel schaffen und am Ende noch den Weltfrieden ausrufen, sind lediglich Gerüchte.
Genau wie jene der Konservativen welche lauten: „Der Markt regelt alles von alleine! & Unbegrenztes Wachstum ist möglich!“

Jetzt meine Frage: „Wie wirkt wohl eine solche Debatte auf andere Völker?“

Angenommen Indien, Russland, China, Afrika? Welchen Einfluss soll ein BGE dort bringen? Gibt es da nicht ganz klar die Gefahr, dass wir als dekadent gelten werden, weil die Deutschen (bzw. wir Europäer) ja im Begriff sind, uns ein „Schlaraffenland im Paradies“ aufzubauen?

Wir dürfen nicht ignorieren, dass wir in einer Konsumgesellschaft leben, welche aktuell nur unter Mithilfe der Kriegswirtschaft funktioniert!!!

Was wollen wir denn einem Afghanen oder einer Palästinenserin sagen?
Führt bei Euch auch das BGE ein und dann kommt der Frieden von alleine? Oder: Finde erst mal deinen inneren Frieden und dann kommt auch der Äußere? Sorry, es erschreckt mich, dass einige von uns noch solchen Gedanken folgen.

Jetzt gibt es ja auch noch ganz andere Utopien von einer zukünftigen Gesellschaft, die man weitgehend als linke Utopien bezeichnen kann, für und wider, das ist zum Beispiel diese ganze Sharing-Utopie, die Vorstellung ich teile meine Sachen, 7 Leute teilen sich ein Auto. Dieser Gedanke, ich lasse Freunde, Bekannte, Leute in meiner Peergroup  an meinem Anteil nehmen. Ich entwickle ein anderes Verhältnis zum Eigentum.
Es gibt ja sehr viele junge Leute zum Beispiel, die sich davon ein besseres Leben, vielleicht sogar eine bessere Gesellschaft versprechen. Das ist eine ganz und gar andere Art damit umzugehen, als es jetzt sozusagen auf der klassisch linken Schiene her ist. Stehen Sie dem offen gegenüber und sagen das begrüßen wir und finden das ganz toll, oder würden Sie sagen das ist ein Irrweg.

Das ist ganz klar der richtige und natürlichste Weg in unsere Zukunft. Hier sind Menschen am Werk, die über eine „Geld frei organisierte Gesellschaft“ nachdenken. Diese kommende Gesellschaft organisiert ihr Leben auf diesem Planeten nicht nur ohne Geld, sondern auch im Einklang mit der Natur.
Für mich sind das echte Lösungsvorschläge, denn Geld alleine löst bekanntlich keine Probleme.

Ich selbst empfinde mich auch als Teil dieser Bewegung.
Anfang November 2016 zum Beispiel, findet in Berlin die UTOPIKON statt, das ist eine Geld frei organisierte Konferenz von 300 Erdenbürgern. Dort gibt es keine „Konferenz-Teilnehmer“, nein da ist ein jeder ein „Konferenz-Macher“.

Das sind die ersten Schritte in eine Zukunft, wie wir sie aus Star Trek Filmen kennen.  Das Klingt doch spannend und nach einem echten Ziel, oder?

Wie optimistisch sind Sie? Glauben Sie, dass das etwas ist, was in einem Nahhorizont von 10 Jahren oder so, dass wir uns in diese Richtung entwickeln? Glauben Sie, dass Sie das überhaupt noch erleben werden, dass wir in einer solchen Gesellschaft leben? Was glauben Sie?

Nun ja, dass Raumschiffe mit Warpgeschwindigkeit fliegen werden wir sicher nicht mehr erleben.

Aber wir haben uns ja schon 2x vorgestellt, welche Debatten 2021 im Bundestag geführt werden könnten. Ich gehe fest davon aus, dass wir dann Debatten über „Zeit & Geld“ führen werden.

Ansonsten werden wir sehen, was die Zeit so mit sich bringt.

Haben wir denn jetzt nicht durch die digitale Revolution, das ist meine feste Überzeugung, genauso eine revolutionäre Zeit, in der die Karten absolut neu gemischt werden? Und wenn Sie da mitmischen wollen, müssen Sie ganz konkret etwas anbieten.

Sie mussten diese Frage jetzt stellen, oder? Denn eigentlich war diese Frage ja an S. Wagenknecht gerichtet, welche im Original-Interview bis hierher noch nicht ausreichend fesselnd und visionär geantwortet hat.

Ich hoffe, dass Sie es in Wirklichkeit genauso sehen wie ich, nämlich dass die Friedensuhr etwas ganz Konkretes ist. Und eine neue Zeiteinteilung ziemlich rEvolutionär.
Und dass wir deshalb mit guten Karten auf der Hand, plus einem Ass im Ärmel, endlich mitmischen können im Silicon-Valley und der Politik.

Es bleibt natürlich usw.……  bis zum Schluss…

Am Ende: Vielen Dank

Ich möchte mich auch für das fiktive Gespräch bedanken und hoffe sie mal persönlich kennenzulernen.

Leibnitz-Newton und die Erfindung der Zeit & Konvivialistisches Manifest

Aus Leibnitz-Newton und die Erfindung der Zeit

In modernen Gesellschaften mit einer hohen Mobilität und einem engmaschigem Terminkalender, in denen Wartezeiten und Pausen als unproduktiv angesehen werden, hat die Uhrzeit als standardisierter Bezugsrahmen etwas Verbindliches. Demgegenüber tritt eine Ereigniszeit, die sich auf konkrete Handlungen wie das Kinder-zu-Bett-Bringen bezieht zurück. Wir fügen sie in den durch Uhrzeit vorgegebenen Zeitrahmen ein und brechen das Kinder-zu-Bett-Bringen unter Umständen verfrüht ab, weil der vorgerückte Zeiger bereits das nächste Ereignis ankündigt.

Der feste soziale Zeitmaßstab wirkt in vieler Hinsicht auf unser Denken zurück. Beim Blick auf die allgegenwärtigen Uhren und Kalender, deren Einheiten fließend ineinander übergehen, erleben wir Zeit als feste Größe. Schon deswegen entspricht unsere Zeitvorstellung viel eher der newtonschen Sichtweise als der leibnizschhen.

Allerdings könnte das leibnizsche Zeitverständnis dabei helfen, die Kehrseite einer solchen Komplexitätsreduktion und Verdinglichung der Zeit zu verstehen.

Wer Zeit als Beziehung zwischen Ereignissen begreift, wird schließen, dass man keine „Zeit“ mehr sparen kann. Man kann  Prozesse beschleunigen, konzentrierter arbeiten und so mehr Aktivitäten in den Tag hineinpacken. Wer jedoch meint, „Zeit“ zu sparen, der spart auch an Erlebnissen und Erfahrungen, insbesondere solchen, die erst durch das Innehalten, das Warten oder den Umweg möglich werden. Ein grundsätzliches Verständnis von Zeit könnte daher auch für unser Lebensgefühl von Bedeutung sein.

Im Unterschied zu Newton spricht Leibnitz der Zeit ein von materiellen Dingen unabhängiges Dasein ab. Ausgehend vom Subjekt betrachtet er sie als „Gedankending“.

Ein Leben ohne Uhr? Man kann sich das kaum noch vorstellen. Uhren sind eingebaut in Küchenherde und PKWs, in Computer und Smartphones. Sie untergliedern den Schulalltag von Kindern, teilen Produktions- und Arbeitsprozesse in Häppchen. Selbst unsere Freizeit steht unter ihrem Regime.

In einigen Ländern der Erde schaut die Bevölkerung selten auf solche Uhren. Stattdessen geben die Menschen den Ereignissen ihren Raum und lassen sich nicht unter Druck setzen, alles möglichst schnell zu erledigen. Ein gemeinsamer zeitlicher Bezugsrahmen kann dort etwa jene Spanne sein, die man braucht, um Reis zu kochen (Madagaskar), in der eine Schale Tee abkühlt (Tibet) oder eine Kerze abbrennt.

Im Unterschied dazu unterteilt eine mechanische Uhr den Tag in immerzu gleiche Abschnitte, und zwar mithilfe schwingender Pendel, Unruhfedern oder Quarzkristallen, die immer wieder zum selben Ausgangszustand zurückkehren. Im Laufe der Jahrhunderte sind die Gangregler kleiner und kleiner, ihre Taktfrequenzen immer schneller geworden. So schnell, das sich der Handel an der Börse heutzutage jenseits aller menschlichen Reaktionszeiten vollzieht.

Was aber haben all diese Uhren mit Zeit zu tun? Wir sagen zwar, dass wir mit Ihrer Hilfe „die Zeit messen“, und reagieren auf den vollen Terminkalender mit Aussagen wie: „Ich habe keine Zeit.“ Doch solche Redewendungen führten uns in die Irre, beanstandet der Soziologe Norbert Elias. Das Substantiv „Zeit“ suggeriere, das ein Ding existiere, „eben die Zeit, die es zu bestimmen oder zu messen gilt.“ Was aber soll das sein?

Ende des 20. Jahrhunderts hat Elias den leibnizschen Argumenten eine neue Stimme verliehen. Nie messen wir eine „Zeit an sich“. Wie die weiter oben genannten Beispiele der Reisuhr, der Teeuhr oder des vorrückenden Zeigers einer mechanischen Uhr illustrieren, setzt jede Zeitmessung voraus, dass man sich in einer Kultur auf einen Geschehensablauf als gemeinsamen Bezugsrahmen einigt. „Das Wort Zeit“, so Elias, „ist ein Symbol für eine Beziehung, die eine Menschengruppe, also eine Gruppe von Lebewesen mit der biologisch gegebenen Fähigkeit zur Erinnerung und zur Synthese, zwischen zwei oder mehreren Geschehensabläufen herstellt, von denen sie einen als Bezugsrahmen oder Maßstab für den oder die anderen standardisiert.“

Seit Beginn der Neuzeit haben sich die Zeitstandards drastisch geändert. Newton zum Beispiel lernte noch in seiner Kindheit für die zeitliche Unterteilung der Nacht Begriffe wie Dämmerung, Einbruch der Nacht, Kerzenanzünden, dunkle Nacht, Spätnacht, Morgengrauen und Hahnenschrei. Auf dem Land in Woolsthorpe war die Zeitbestimmung gebunden an sichtbare und hörbare Eindrücke und allgemein übliche Tätigkeiten wie das Kerzenanzünden. Als Newton dann 50 Jahre später in die englische Hauptstadt umzog, war er Besitzer einer Uhr mit Minutenanzeiger und eingetaktet in das Großstätische Leben. Als Direktor der Münzanstalt hatte auch er des Öfteren keine Zeit, an den von ihm geschätzten Versammlungen der Royal Society teilzunehmen, weshalb die Sitzungen schließlich seinetwegen verschoben wurden.

Im Hinblick auf unsere Zeitkultur setzte das 17. Jahrhundert völlig neue Maßstäbe. Der Schriftsteller Elias Canetti nannte es die „früheste Periode der Geschichte, die uns, wie wir heute sind, wirklich schon enthält.“ Der Kutschenverkehr und die künstliche Beleuchtung zogen in die Großstädte ein, der Kaffeehausbesucher und Zeitungsleser tauchte als neuer Typus auf. Natürlich mussten Zeitungen aktuell sein. Was heute der Nachrichtenticker ist, war Ende des 17. Jahrhunderts das Postscript: Wer etwa als Buchhändler die gedruckte Zeitung in London verkaufte, konnte in ein eigens dafür freigelassenen Weißraum die neuesten Nachrichten handschriftlich nachtragen. Nicht mehr lange, und auch die erste Abendzeitung wurde in London herausgegeben.

Damals variierte die Uhrzeit noch von Stadt zu Stadt. Heute zeigen Uhren in ganz Europa ein und dieselbe Zeit an. Diese Standartzeit allgemein verfügbar zu machen ist zur alleinigen Sache von damit beauftragten Forschungsinstitutionen geworden. Sie schicken ihre Zeitsignale als codierte Zahlenfolgen per Funksignal an den Wecker auf unserem Nachttisch. Das bestärkt uns in der Ansicht, Zeit wäre ein unablässig fließender Strom, irgendetwas Wirkliches, dem man gewisse Eigenschaften zuschreiben kann. Gelegentliche Schalttage oder unregelmäßig eingefügte Schaltsekunden reichen als Irritation nicht mehr aus, dass wir uns einmal ernsthaft mit Zeitmessung beschäftigen und uns fragen würden, was dabei wozu in Beziehung gesetzt wird. Wir haben das Gefühl das „die Zeit“ rennt, während tatsächlich nur die Zeiger unserer selbstgebauten Instrumente rennen. Und wir selbst.

(Anmerkung: Thomas De Padova, 2013, Leibnitz, Newton und die Erfindung der Zeit, S.305f., S. 336)

aus dem Konvivialistischen Manifest

Im Konvivialistischen Manifest werden militante Begrifflichkeiten benutzt, die bei dem Einen oder der Anderen kein gutes Gefühl hervorrufen. (z.B. unsere Hauptwaffen im Kampf gegen…).

Aber das Manifest  stellt es uns frei, damit eine Debatte zu starten und dann bestimmte Formulierungen zu verändern. Aktuell denke ich persönlich, dass die Begriffe noch ihre Berechtigung haben, denn wir haben Krieg auf diesem Planeten, der von skrupellosen Denkern entfacht wird, welchen man nicht mit Mitgefühl begegnen kann.

Kapitel V (lösungsansätze)
Und konkreter?

Eine universalisierbare konviviale Gesellschaft aufzubauen, die das Ziel verfolgt, allen einen hinreichenden Wohlstand zu sichern, ohne ihn von einem unmöglich und gefährlich gewordenen stetigen starken Wachstum zu erwarten, und deshalb alle Formen von Schrankenlosigkeit und Maßlosigkeit zu bekämpfen, ist eine beträchtliche Herausforderung.
Und die Aufgabe ist mühsam und riskant. Es soll nicht verschwiegen werden, dass man, um erfolgreich zu sein, gewaltigen und furchterregenden Mächten entgegentreten muss, Mächten sowohl finanzieller, materieller, technischer, wissenschaftlicher oder intellektueller als auch militärischer oder krimineller Art.

Was tun?

Die drei Hauptwaffen gegen diese kolossalen und oft unsichtbaren oder nicht zu lokalisierenden Mächte sind folgende:

– Die Entrüstung über die Maßlosigkeit und die Korruption sowie die Scham, die all jenen spürbar gemacht werden muss, die direkt oder indirekt, aktiv oder passiv die Prinzipien der gemeinsamen Menschheit und der gemeinsamen Sozialität verletzen.

– Das Gefühl, Teil einer gemeinsamen Weltgemeinschaft von Millionen, ja Milliarden von Individuen aller Länder, aller Sprachen, aller Kulturen und Religionen, aller sozialen Schichten zu sein, die am selben Kampf für eine ganz und gar menschliche Welt teilnehmen. Dazu müssen sie über ein gemeinsames Symbol verfügen können, das sie als gegen die Korruption und Schrankenlosigkeit Kämpfende ausweist.

– Über die »rationalen Entscheidungen« hinaus die Mobilisierung der Affekte und Leidenschaften. Ohne sie geht nichts. Weder das Schlimmste noch das Beste. Das Schlimmste ist der Aufruf zum Mord, der die totalitären, sektiererischen und fundamentalistischen Leidenschaften schürt. Das Beste ist der Wunsch, weltweit wirklich demokratische, zivilisierte und konvivialistische Gesellschaften zu errichten.

Auf dieser Grundlage wird es denen, die sich in den Prinzipien des Konvivialismus wiedererkennen, möglich sein, auf die bestehenden politischen Spiele radikal Einfluss zu nehmen und alle ihre Kreativität aufzubieten, um andere Formen zu erfinden: Formen zu leben, zu produzieren, zu spielen, zu lieben, zu denken und zu lehren. Auf konviviale Weise. Indem man miteinander rivalisiert, ohne einander zu hassen und zu vernichten.

Mit der Perspektive sowohl der Reterritorialisierung und Relokalisierung wie der Öffnung hin zu einer organisierten Weltzivilgesellschaft. Diese ist schon jetzt im Begriff, in vielfältigen Formen zu entstehen, besonders durch die vielen Facetten der solidarischen Sozialökonomie, über alle Modalitäten der partizipativen Demokratie und der Erfahrung der weltweiten Sozialforen.

– Das Internet, die neuen Technologien und die Wissenschaft werden im Dienst der Errichtung dieser sowohl lokalen wie weltweiten, sowohl tief verwurzelten wie offenen Zivilgesellschaft stehen. Auf diese Weise zeichnet sich ein neuer Progressivismus ab, frei von jedem Ökonomismus und von jedem Szientismus sowie von der automatischen Annahme, dass ein ›Mehr‹ oder ›Neues‹ mit dem Besten identisch ist.

– Um die Einheit des Konvivialismus zu symbolisieren und zu verkörpern, um die Standpunkte einander gegenüberzustellen und konvivialistische Lösungen mit genügend Autorität und Medienecho vorzulegen, wäre es vielleicht vernünftig, den Entwurf einer Weltversammlung auszuarbeiten, in der sich Vertreter der organisierten Weltzivilgesellschaft, der Philosophie, der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der verschiedenen ethischen, spirituellen und religiösen Strömungen zusammenfinden, die sich in den Prinzipien des Konvivialismus wiedererkennen.

Bruch und Übergang

Um von dem Weg abzukommen, der ins wahrscheinliche Chaos und in die mögliche Katastrophe führt, ist es unabdingbar, das Umschlagen der weltweiten öffentlichen Meinung zu ermöglichen. Die schwierigste Aufgabe, die dazu erfüllt werden muss, besteht darin, ein Bündel politischer, wirtschaftlicher und sozialer Maßnahmen vorzuschlagen, die es der größtmöglichen Zahl von Menschen ermöglichen, zu ermessen, was sie bei einer neuen konvivialistischen Ausgangssituation (einem New Deal) nicht nur mittel- oder langfristig, sondern sofort zu gewinnen haben.

Schon morgen. Auf diese Frage kann es keine absolut allgemeine Antwort geben. Zu viele Dinge hängen von dem spezifischen historischen, geographischen, kulturellen und politischen Kontext eines jeden Landes ab, ob auf regionaler, überregionaler oder übernationaler Ebene. Doch jede konkrete konvivialistische Politik muss notwendig Folgendes berücksichtigen:

– Das Gebot der Gerechtigkeit und der gemeinsamen Sozialität, was bedeutet, die schwindelerregenden Ungleichheiten zu beseitigen, die zwischen den Reichsten und dem Rest der Bevölkerung seit den 1970er Jahren explosionsartig zugenommen haben, und gleichzeitig – je nach den lokalen Umständen mehr oder weniger schnell – ein Mindesteinkommen sowie ein Höchsteinkommen einzuführen.

– Das Bestreben, die Territorien und Lokalitäten mit Leben zu füllen, folglich all das zu reterritorialisieren und zu relokalisieren, was die Globalisierung zu stark ausgegliedert hat. Gewiss kann es Konvivialismus nur in der Öffnung zu anderen geben, aber es bedarf auch einer hinreichend stabilen inneren Zusammengehörigkeit, damit er Quelle von Vertrauen und Wärme sein kann.

– Die unbedingte Notwendigkeit, die Umwelt und die natürlichen Ressourcen zu schützen; die Antwort darauf darf nicht als zusätzliche Last gesehen werden, sondern im Gegenteil als großartige Gelegenheit, neue Lebensweisen zu erfinden, neue Quellen der Kreativität zu entdecken und den Territorien eine neue Dynamik zu verleihen.

– Die zwingende Pflicht, die Arbeitslosigkeit zu beseitigen und jedem Einzelnen eine anerkannte Funktion und Rolle in gemeinschaftsdienlichen Tätigkeiten zu bieten.

Die Entwicklung einer Politik der Reterritorialisierung und des Kampfs gegen die Zerstörung der Umwelt wird stark dazu beitragen. Doch diese Politik einer Umverteilung der Arbeitsplätze wird sich nur dann ausweiten und all ihre Wirkungen entfalten können, wenn sie mit Maßnahmen zur Verringerung der Arbeitszeit und mit einer starken Förderung der zivilgesellschaftlich organisierten (sozialen und solidarischen) Wirtschaft einhergeht.

In Europa hat sich im Vergleich zu anderen Regionen der Welt aufgrund der unbedachten Beschleunigung einer ökonomischen und monetären Integration, die von keiner politischen und sozialen Integration begleitet wurde, eine zusätzliche Schwäche herausgebildet. Diese Desynchronisierung führt dazu, dass sich viele Länder der europäischen Gemeinschaft im Zustand unerträglicher Ohnmacht und Not befinden. Für welche Lösung man sich auch immer entscheidet, sie muss unbedingt das Ziel verfolgen, in der einen oder anderen Form monetäre Souveränität, politische Souveränität und soziale Souveränität wieder miteinander zu verbinden.

Die konkrete Umsetzung des Konvivialismus muss, je nach Situation, unbedingt die Lebensbedingungen der einfachen Bevölkerung verbessern und gleichzeitig eine Alternative zur heutigen, schweren Gefahren ausgesetzten Existenzweise aufbauen. Eine Alternative, die nicht länger glauben oder uns einreden will, dass ein unendliches Wirtschaftswachstum noch immer die Antwort auf alle unsere Probleme sein könnte.

E-Mail Kapitalismus Tribunal

Liebe Anklägerinnen und Ankläger,

ist der Kapitalismus ein Verbrechen? Sind Menschen in der Lage, andere Entscheidungen zu treffen und eine Vorstellung von der Zukunft zu entwickeln, die sie auch umsetzen, um mit einander und dem Planeten Erde fair umzugehen?

 

IHRE ANKLAGE WIRD TEIL DES KAPITALISMUSTRIBUNALS SEIN!

  • Ihre Anklageschrift wird aufgerufen, verlesen und verhandelt am 04. Mai 2016. Der Gerichtstag beginnt um 12:00 Uhr CET und endet vrstl. um 17:00 Uhr CET.
  • In diesem Zeitraum kommt Ihr eigener Text auf jeden Fall und in Ihrem Sinne vor! Es gibt Pausen.
  • Sie sind herzlich & aufrichtig willkommen und eingeladen, ihren Text selbst zu verlesen und zu Ihrer Sache zu sprechen als Teil der Anklagevertretung!
  • Der Gerichtshof des Kapitalismustribunals befindet sich in Wien am Karlsplatz 5, A – 1010 Wien.
  • Mit dem unten angehängten Dokument gelangen Sie unkompliziert in den Gerichtshof und in die Gerichtsschänke, wenn Sie Ihren Fall eintragen: Oben die FALLNUMMER, darunter EIN NAME.
  • Es gibt günstige Reiseunternehmen, die eine Reise nach Wien ermöglichen.
  • Im Ausnahmefall und in Absprache können wir versuchen, Ihre Reisekosten durch Spenden zu übernehmen.

 

DIE WIENER PROZESSE

  • Wir vom Organisationskomitee haben alles getan, damit Ihr Text ernsthaft vertreten & verhandelt werden wird
  • Das Gebäude des »Theaters im Künstlerhaus – Brut Wien« am Karlsplatz 5 wird für den Zeitraum der Verhandlungen in den Gerichtshof des Kapitalismustribunals umgewidmet – und befindet sich damit im exterritorialen Raum. Staatliche oder ökonomische Autoritäten haben in dieser Zeit keinen Zugriff. Das Tribunal ist unabhängig.
  • Eine Simultanübersetzung Deutsch/Englisch und Englisch/Deutsch findet statt (Kopfhörersystem).
  • Jeden Tag verstärken internationale Wissenschaftlerinnen, Experten, Juristinnen, Ökonomen und Philosophinnen die Anklage. Die Verteidigung wird mit denselben Mitteln und Rechten ausgestattet.
  • Die Gerichtswoche findet statt von 04. Mai bis einschl. 10. Mai 2016 jeweils von 12:00 bis 17 Uhr. Am Abend ab 19:00 Uhr findet das Diskussionsforum »Siebte Internationale« statt, u.a. mit Saskia Sassen, Wolfgang Neskovic, Robert Misik, Louis Klein, Matthias Schäfer, Guillaume Paoli, Lucy Redler, dem Haus Bartleby und vielen vielen anderen mehr
  • Am 12. Mai findet abends das Abschlussfest der Mai-Prozesse statt. Das Kapitalismustribunal wird fortgesetzt im November 2016.

 

DAS BUCH »DAS KAPITALISMUSTRIBUNAL« (NON-PROFIT)

  • Am 1. Mai 2016 um 19:00 Uhr wird das Gebäude am Karlsplatz 5 feierlich in den Gerichtshof umgewidmet. An diesem Abend findet die Premiere des Non-Profit-Buches zu den juristischen und kulturgeschichtlichen Fundamenten des Kapitalismustribunals statt: »Das Kapitalismustribunal: Zur Revolution der ökonomischen Rechte (Das rote Buch)«, Es erscheint im Passagen Verlag, Wien und wird herausgegeben vom Haus Bartleby.
  • Das Buch bildet die Grundlage des menschheitsgeschichtlich noch nie dagewesenen Vorgangs eines Gerichtshofes über das ökonomische System, dessen Auswirkungen und den Gesetzen, die es legalisieren.

 

WEITERE INFORMATIONEN

UND EINE BITTE AN SIE

Wir hoffen nun auf Ihr fortgesetztes Interesse an der Frage der ökonomischen Regeln,

DANKEN herzlich für Ihren Text, der in Ihrem Sinne vertreten werden wird
und verbleiben

Herzlich und hochachtungsvoll,

Das Organisationskomitee des Kapitalismustribunals

Alix Faßmann, Jörg Petzold, Fetewei Tarekegn, Hendrik Sodenkamp und Anselm Lenz
mit den Kolleginnen und Kollegen des Club of Rome, Brut Wien, Haus Bartleby und den finanziellen Unterstützerinnen des Kapitalismustribunals

P.S. Facebook-Infos +++ Programm des Kapitalismustribunals & der Siebten Internationale +++ Videokanal des Kapitalismustribunals +++ Georg Kreisler »Mir gefällts, aber ich bin dagegen«

 

Dear Prosecutors!

Is Capitalism is a crime? Are people able to make different choices and to develop a vision of the future to handle economy and planet earth in fair way?

 

YOUR INDICTEMENT WILL BE A PART OF THE CAPITALISM TRIBUNAL!

  • Your indictment will be called, read out and heard on 04 May 2016. The court starts at 12:00 CET and ends vrstl. at 17:00 CET.
  • During this period, your own text will definitely be stated and presented by the public prosecution! There will be breaks.
  • You are warmly & sincerely welcome and invited to read out your own text in the courtyard and to speak for own case as part of the public prosecution!
  • The Courtyard of The Capitalism Tribunal is located in Vienna Karlsplatz 5, A – 1010 Vienna.
  • With the document attached below an easy access to the Court and in the Gerichtsschaenke is provided!
  • There are  affordable travel companies that allow a trip to Vienna.
  • In exceptional cases and in agreement, we can try to cover your travel costs by donations!

 

THE VIENNESE TRIALS

  • We by the organizing committee have done everything to ensure that your text will seriously be heard
  • The building of the „Theater im Künstlerhaus – Brut Wien“ is rezoned for the period of the trials in the Courtyard – and is therefore it will be made an extraterritorial area. Stately or economic authorities do not have power at this time. The Tribunal is independent.
  • A simultaneous translation German / English and English / German will be permanently provided (Headphone System).
  • International scientists, experts, lawyers, economists and philosophers strengthen the indictments received. The defense will be equipped with the same means and rights.
  • The court week takes place from 04 May to May 10, 2016 from 12 to 17 AM each day. In the evening 7 pm, the Round Table „Seventh International« will be held, inter alia, with Saskia Sassen, Wolfgang Neskovic, Robert Misik, Louis Klein, Matthias Schäfer, Guillaume Paoli, Lucy Redler, the house Bartleby and many many many else!
  • On May 12, the evening will be held the final celebration of the May Trials. The Capitalism Tribunal will be continued in November 2016th

 

THE BOOK »THE CAPITALISM TRIBUNAL“ (NON-PROFIT)

  • On May 1, 2016 by 7:00 pm, the building will be solemnly rededicated into the Courtyard of The Capitalism Tribunal at Karlsplatz 5, A – 1010 Vienna.
  • The same night, the premiere of the non-profit book on the legal, cultural and historical foundations of capitalism Tribunal will take place: »Das Kapitalismustribunal: About the Revolution of the Economic Rights (The Red Book), Passagen Publishing Houde, Vienna, edited by Haus Bartleby.
  • The book is the basis of this appearance of a court on the economic system, its effects and the laws that legalize it – a process that is unprecendended in human history so far.

 

FURTHER INFORMATION

 

Now, we hope for your continued interest in the issue of the economic rules and the values we all share,

THANK you for your text, which will be presented in your interest
and remain

Warmly and sincerely,

The organisational committee of The Capitalism Tribunal

Alix Faßmann, Jörg Petzold, Fetewei Tarekegn, Hendrik Sodenkamp and Anselm Lenz
with the colleagues of the Club of Rome, Brut Wien, Haus Bartleby and the supporters of capitalism Tribunal

P.S. Facebook Information +++ Programme & Seventh International +++ Video Channel of the Tribunal +++ Georg Kreisler, Viennese Song

 

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Netzwerke: Hinter vielen Tweets stecken heute keine Menschen mehr. Stattdessen senden sogenannte Social Bots automatisch Texte. Per Roboter werden so Wahlen, Kampagnen und Börsen manipuliert… weiterlesen →

Buchvorstellungen

Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit

Gottfried Wilhelm Leibniz war ein Vielschreiber. Per Post stand er mit über 1000 Zeitgenossen in Briefkontakt. Er war Höfling, Philosoph, Theologe, Jurist, Mathematiker, Naturwissenschaftler und Ingenieur und somit der vielleicht letzte Universalgelehrte. Isaac Newton hingegen liebte es in Abgeschiedenheit zu grübeln und alchimistischen Experimenten nachzugehen. Seine Zeitgenossen erlebten ihn als genialen Starrkopf, der die Öffentlichkeit scheute. Aber wenn er sich zu Wort meldete, galt er als die mathematische Autorität seiner Zeit.

„Die Entscheidung Kapitalismus vs. KLIMA“

Die weltbekannte Aktivistin Naomi Klein beschäftigt sich u.a. mit Maßnahmen die zur Rettung unserer Umwelt beitragen. In ihrem neuen Buch „Die Entscheidung Kapitalismus vs. KLIMA“, zeichnet sie eine packende Vision, dass wir uns unserer existentiellen Herausforderung -der Klimakatastrophe- stellen können. Wir müssen dafür unser Wirtschaftssystem des Immer-mehr aufgeben und etwas radikal Neues wagen. Denn überall auf der Welt gibt es bereits überraschende und inspirierende Alternativen.

das konvivialistische Manifest

Eine neue Kunst des Zusammenlebens.
Für Caillé und andere Konvivialisten ist dies entscheidend: Man darf nicht (wie der Sozialismus) allein auf staatliche Institutionen setzen; politische Veränderungen laufen nicht nur über Parteien und Staaten. Auch der Liberalismus mit seiner Betonung von Märkten übersieht die Möglichkeiten gesellschaftlicher Selbstorganisation. Die assoziative, zivilgesellschaftliche Selbstorganisation von Menschen ist hingegen entscheidend für die Theorie und Praxis der Konvivialität.

Diskutieren und verbreiten Sie das Manifest!
Das kostenlose E-Book des Mani
festes und weitere Infos
zum Lesen und Herunterladen finden Sie unter:

 

wir-sind-das-kapital

Allgemeines Grundeinkommen
Fundament für soziale Sicherheit?
Joachim Bischoff

Die verbreitete Annahme, dass die Einführung eines Grundeinkommens im Wesentlichen eine Forderung der Linken ist, trifft nicht zu. Aktuell gibt es eine große Anzahl von BefürworterInnen eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) und zwar in einem bemerkenswert breiten gesellschaftspolitischen Spektrum. Die Liste der theoretisch argumentierenden BefürworterInnen reicht von Ulrich Beck über Daniela Dahn (2005) bis Georg Vobruba.
Entmachtet die Ökonomen!

Dr. Frank Niessen, studierter Volkswirt und Politologe, wurde 2006 an der RWTH Aachen mit einer Arbeit zum Verhältnis von Ökonomie und Ökologie promoviert. Doch je mehr er sich mit mit diesem Feld beschäftigte, desto fragwürdiger fand er die in den Wirtschaftswissenschaften herrschenden Theorien und Modelle – geradezu unvereinbar mit der ökonomischen Wirklichkeit.
Die erstaunlichen Erkenntnisse aus seinen Forschungen im Bereich alternativer Wirtschaftstheorien hat er in Entmachtet die Ökonomen! zusammengefasst.

9 Felder – Weltrettung

In der Trilogie muss der Held quasi 9 Herkulesaufgaben weltweit lösen. Es enthüllt sich eine überraschende Zukunft, die auf uns wartet. Die Problemfelder sind systemisch miteinander verbunden, denn z.B. die Hebung des materiellen Wohlstands senkt die Geburtenrate und Kriminalität und Migration.
Die Romanform macht es so spannend, dass die Idee sich in den Köpfen festsetzen kann. Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Zeit: Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen

Ein Buch über das Leben: Was macht die Zeit mit uns? Und was machen wir aus ihr? Rüdiger Safranski ermutigt uns, den Reichtum der Zeiterfahrung zurückzugewinnen. Jenseits der Uhren, die uns ein objektives Zeitmaß vorgaukeln, erleben wir die Zeit ganz anders: in der Langeweile, bei der Hingabe, bei den Sorgen, beim Blick auf das Ende, streng gegliedert in der Musik und lose gefüllt beim Spiel. Und wieder anders im gesellschaftlichen Termingetriebe, in der beschleunigten Wirtschaftswelt, in den Medien, in der globalen Gleichzeitigkeit. Facettenreich beschreibt Safranski das Spannungsfeld zwischen Vergehen und Beharren und ermuntert uns, aufmerksam mit diesem wertvollen Gut umzugehen.

Globale Friedensinitiative

Ein Onlinebuch auf Englisch.

Das Erste Untergrundcomic für den Weltrieden 2002

coverDieser Comic war in einer kleinen Schachtel verpackt.  Außen kann man deutlich und fett die Buchstaben USAPF lesen. Die Un-Sichtbare AußerParlamentarische Freaktion verspricht auf der Rückseite der Schachtel folgenden Inhalt:

  • ein Comic rückseite
  • eine Clubmitgliedschaft
  • einen Traum über den Baum
  • & das Wissen über ein sensationelles Zeitmodell!!!
    In welchem ein jeder:
    Ultimativ &
    Systhematisch
    Arbeiten &
    Persönliches
    Flexibel miteinander kombinieren kann.

umschlag innenAuf der Innenseite der Comicschachtel war folgende Botsschaft gedruckt:

Guten Tag lieber Erdmensch !!!
Schön das Du Interesse an dieser Y-Schachtel hast, nun kann man wohl annehmen, daß Dir nicht alles egal ist, was genau DIE ZEIT so mit sich bringt oder ob sie einfach nur Sinnlos dahinfließt…..
Dabei ist es genau die allgegenwärtige & damit allmächtige INDUSTRIELLE STANDARTZEIT, welche unser aller Leben so furtbar negativ beeinflusst. Es gibt da aber noch ein weiteres Problem, denn heutzutage fällt es schwer sich vorzustellen, das uns die von „GOD“geschenkte Zeit „gestohlen“ wurde.
Selbiges passierte 1918 mit der gesetzlich festgelegten Standartzeit in den USA. Der Reichtum der USA beruht auf dieser Standartzeit, welche heute in allen Industrieländern oberste Gültigkeit hat
Dieses Problem soll HIER & HEUTE diskutiert werden….
Was kann man tun im Zeitalter der Globalisierung?
Ist ein neuer ZEITRHYTHMUS die Antwort?

Auf die vielen Fragen, welche eine Neokapitalistisch-industrielle Globalisierung so aufwirft??? Fragen wie die nach: Welt- & Sozialemfrieden, gerechter Verteilung der Arbeit & damit verBUNDenem wirtschaftlichem Aufschwung oder einem Abbau der Volkskrankheit Stresß!!!
Die USAPF ist ein freies & überparteiliches Aktionsbündnis und möchte nur auf eine mögliche Veränderung der Zeit hinweisen!!!

Dazu gehört natürlich auch eine neue Uhr…
Ein Tag nach neuer Zeitmessung würde sich einteilen in:
5 Rhythmen für die Arbeit (a 10 Takte)
50 Takte
750 Impulse (86400 streßige Sekunden können komplet entfallen)

Wenn man an 6 tagen je Woche, an einem fünftel des Tages zur Arbeit geht, braucht man keine Pause & arbeitet, umgerechnet nach der alten Zeit…. genau 28 Stunden und 48 Minuten pro Woche… ALSO CA 29 STUNDEN „POWER WORKING“
… oder man arbeitet Doppelschichten… müsste dann aber nur drei tage in der Woche arbeiten & hätte VIER TAGE ZEIT für zwischenmenschliches und persönliches. Wäre das nicht mal ein richtiger Kompromiss für die vielen Arbeitslosen?
Und was birgt die NEUE ZEIT noch an Hoffnungen?
Da ist zum beispiel noch DIE SYMBOLIK, welche uns Erdmenschen ja über alle religionen hinweg sehr wichtig ist… wirf dazu bitte einen Blick auf die CLOCKWORKCLUBCARD.

cccccc a

Nachdem du das getan hast, wirst Du wissen warum eine andere ZEITEINTEILUNG mehr Hoffnungen für den Weltfrieden bietet. Aber vergiss niemals nicht, daß wissen verpflichtet & das nicht alle Menschen Zeit haben, die Zeit zu verändern.
Wenn Du uns verstehst, hast Du die Möglichkeit Deinen Namen in die Clockworkclubcard einzutragen. Dann wärst Du automatisch ein autonomes RAD in unserem Gebilde einer neuen kultUHR.

Außerdem verbargen sich im Inneren noch 12 Karten, auf denen die Geschichte von Dr. Hans Dampf, — er erfand das Saatgut, dass machte jeden Staat gut —, erzählt wird:

NR 01NR 02 NR 03 NR 04 NR 05 NR 06 NR 07 NR 08 NR 09 NR 010NR 011

… Archiv der Argumente

Zeitungsartikel und Links zum stöbern

Es gibt unwahrscheinlich viele Gedanken, Bücher, Artikel, Initiativen und Vorschläge für eine bessere Zukunft. Bei manchen fragt man sich, was wohl daraus geworden ist? Doch die meisten haben wir durch die Masse der Informationsflut schon wieder vergessen oder schlicht und einfach erst gar nicht wahrgenommen.

Von den  verstreuten Gedanken, die uns zu unserem Thema erreichen, werden hier einige nach dem Zufallsprinzip gebündelt und zum Stöbern archiviert. Jeder dieser Artikel enthält gute Argumente, warum sich die Zeiten ändern werden.

Oya unterstützt Menschen, gemeinsam die Zukunft zu gestalten – mit dem nötigen Ernst und einer gesunden Skepsis, vor allem aber mit großer Herzenswärme und viel Optimismus. Noch werden die vielen Impulse hin zu einer lebensfördernden Gesellschaft in voneinander getrennten Netzwerken diskutiert und erprobt. Kaum jemand macht sich bewusst, welcher Reichtum an Praxis und Ideen bereits vorhanden ist. Es fehlt das zusammenführende Fundament, auf dem ein Gesamtbild des Neuen entworfen und in seiner Verwirklichung unterstützt werden kann. Hier will die Zeitschrift Oya ansetzen.
enorm ist das Magazin für den gesellschaftlichen Wandel. Es will Mut machen und unter dem Claim „Zukunft fängt bei Dir an“ zeigen, mit welchen kleinen Veränderungen jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann. Dazu stellt enorm inspirierende Macher und ihre Ideen sowie Unternehmen und Projekte vor, die das Leben und Arbeiten zukunftsfähiger und nachhaltiger gestalten. Konstruktiv, intelligent und lösungsorientiert.
Good Impact ist die Plattform für gesellschaftlichen Wandel. Wir wollen inspirieren und bietet dafür lösungsorientierten Journalismus höchster Güte. Wir wollen informieren und bauen sukzessive ein Verzeichnis aller sozialer Innovationen in Deutschland auf. Und wir wollen engagieren und zeigen von Crowdfunding und Spenden, Probono-Arbeit bis hin zu Jobs, die die Welt verändern, für alle Möglichkeiten, selbst etwas zu bewegen.

Ein wenig „Pflichtlektüre“ und interessante Dokumentationen & Interviews zum Thema —Wie bauen wir uns eine gerechte Gesellschaft auf—, gibt es auch. 😉

PACHAKÚTEC – Zeit des Wandels – Die Rückkehr des Lichts

Was sind Zeit & Zufall?

Um sich dieser Frage zu widmen, sind hier einige Dokumentationen verlinkt:

Future Works – Ein Film über Arbeit

Im Film erzählt Frithjof Bergmann, der praktische Philosoph, seine Vision einer neuen flexibleren Form des Arbeitens. Der Unternehmer Götz Werner wirbt für das bedingungslose Grundeinkommen. Das Team traf Menschen, die Arbeit neu überdenken und gestalten, die sich mit Recycling, Robotern und Gärtnern beschäftigen. Sie sprachen auch mit zufällig ausgewählten Menschen von der Straße, für die sie Interviewboxen bauten, in denen sie sich äußern konnten.
Leider gibt es diese Doku nicht frei verfügbar.

… weiterführende Vernetzung

Hier stellen wir Projekte vor, die die Welt verändern.

Um die Welt positiv zu verändern braucht es viele Ideen und regionale Bewegungen. An vielen Orten gibt es Menschen die sichtbare Erfolge vorweisen können. Wir müssen unseren Focus auf solche vielversprechenden Initiativen richten, sie nutzen, sie verbreiten oder sie einfordern. Es gilt all diese Ideen zu fördern und dafür zu sorgen, dass sich viele Menschen darüber bewusst werden, wie man die wichtigsten Probleme relativ schnell lösen kann. Dafür wollen wir hier einen Beitrag leisten. Bitte schaut Euch die hier verlinkten Videos ruhig in der vorgeschlagenen Reihenfolge an.

Schweden testet die 30-Stunden-Woche in Göteborg

Die Postwachstumsökonomie

Als Postwachstumsökonomie wird eine Wirtschaft bezeichnet, die ohne Wachstum des Bruttoinlandsprodukts über stabile, wenngleich mit einem vergleichsweise reduzierten Konsumniveau einhergehende Versorgungsstrukturen verfügt. Es ist die ehrlichste und konsequentiste Theorie über eine Postkapitalistische Ökonomie. Das schöne daran ist: Sie ist machbar.

„Das was uns vom Glücklich sein abhält ist der Mangel an Zeit… Wir leben längst in einer Welt, in der uns die Zeit fehlt, all das zu nutzen, was wir uns längst leisten können.“ Prof. Dr. Niko Paech beim 2. Zukunftstag der Evangelischen Jugend Edewecht im November 2012. Der Inhalt dieses Vortrags sollte weltweites Grundwissen sein.

Was wäre denn, wenn unsere Kinder diese Theorie schon in der Schule lernen würden?… mal ganz Naiv gefragt.

Weniger ist mehr! Arbeitszeitverkürzung – ein Modell für die Zukunft

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist auch so eine Idee.

Die Gemeinwohl-Ökonomie möchte in einem demokratischen, partizipativen und ergebnisoffenen Prozess ein Wirtschaftssystem etablieren, in dem das Gemeinwohl an oberster Stelle steht.

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist sogar schon eine Bewegung.

Um die Idee Realität werden zu lassen, ist innerhalb weniger Jahre eine internationale Bewegung entstanden. Mittlerweile engagieren sich tausende Menschen für die Gemeinwohl-Ökonomie.

Web Crowdfunding-Kampagne Der Dokumentarfilm GWÖunfilm.com/

Was wäre, wenn ein Typ vom Schlage Christian Felbers unser Wirtschaftsminister wäre?…. mal ganz naiv gefragt

diem25
Ein Manifest für die Demokratisierung Europas!
Warum verliert Europa seine Integrität und seine Seele? Was ist zu tun?
Unser Horizont Wer wird den Wandel herbeiführen? Unser Versprechen

die zeitgeist Bewegung

Die Zeitgeist Bewegung ist eine 2008 gegründete Organisation zur Befürwortung von Nachhaltigkeit. Sie betreibt gemeinschaftlichen und bewusstseinsfördernden Aktionismus über ein Netzwerk globaler und regionaler Chapter, Projektteams, jährlichen Veranstaltungen sowie Medien- und Wohltätigkeitsarbeit.

Warum wir Regionalgeld brauchen

Die Idee eine gesellschaftliche Veränderung spielerisch anzugehen und dabei wichtiges Grundwissen quasi spielend zu erwerben, sollte noch auf viele andere Projekte übertragen werden.
Leider haben wir erst zwei Tage vor Ablauf der Finanzierungsfrist von diesem Crowdfunding-Projekt gehört.
Über unseren WahnsinnAlexander Gerst

Zurück zur Natur
Die Ackergifte müssen verschwinden!AGND-LogoDie Kampagne »Ackergifte? Nein danke!« will erreichen, dass der Einsatz sämtlicher synthetischen Ackergifte verboten wird.

es geht auch anders:

„In absoluter Harmonie mit der Natur versteht es Sepp Holzer, immer aufs Neue möglich zu machen, was vorher als unmöglich galt.“
Gernot Langes-Swarovski

„Sepp Holzer hat mit seinem ganz konkreten Einsatz gezeigt, dass es auch anders geht. Seine Permakultur ist nachhaltig, erfolgreich und dem Landschaftsschutz verpflichtet.“
Reinhold Messner

„Meine Universität ist die Natur“
Sepp Holzer

Was wäre, wenn ein Typ vom Schlage Sepp Holzers unser Landwirtschaftsminister wäre?….. mal ganz naiv gefragt

… oder einer wie Andreas Pfeifer von TheParentTreeFarm in Paraguay?… ein gutes Beispiel für „Terra Preta“ und  eine Einzigartige ökologische Aufforstung zerstörten Regenwaldes:

Erwin Thoma ist ein Pionier in Sachen Holz

Er baut in 33 Ländern Häuser, die zu 100 % aus Holz gefertigt werden. Seine Konstruktionen sind erdbebensicher. Sie erfüllen deutlich höhere Brandschutzklassen als Häuser aus Stahl und Beton und hinterlassen, weder bei der Produktion, noch bei theoretischem Abriss, das, was man Müll nennt.

Enkelkompatible Wirtschaft und Nachhaltigkeit sind die Zukunft, will der Mensch als Spezies überleben. Ressourcenkriege wie in Middle East wären unnötig, würde man beginnen, komplett auf regenerative Energie umzustellen, würde man vor allem beginnen, Energie zu sparen.

Hier gehts zum Gespräch in voller Länge.

essbare-stadt-minden

Wasser ist Leben

Einerseits ist Wasser zum Beispiel das Element, welches alle Weltreligionen miteinander verbindet. Andererseits ist Wasserknappheit der Grund für viele Kriege. Außerdem gibt uns das Wasser noch jede Menge Rätsel und unbeantwortete Fragen auf.

DIE Geheime MACHT DES WASSERS
Die Freie Welt Charta

Die Freie Welt Charta ist eine Grundsatzerklärung, die uns die Möglichkeit gibt, das Leben auf der Erde für all ihre Bewohner so optimal wie möglich zu gestalten, Armut und Gier aus der Welt zu schaffen und unsere Entwicklung anzukurbeln.
Bitte lest Euch die Freie Welt Charta durch und unterschreibt sie.

Cradle to Cradle – Nie mehr Müll – Leben ohne Abfall

Cradle to Cradle, was übersetzt heißt „von der Wiege zur Wiege“, ist ein  fantastisches Konzept, das im wahrsten Sinne des Wortes bahnbrechend ist. Der Chemiker Michael Braungart will Produktionsprozesse und Produkte entwickeln, die nicht nur völlig unschädlich für Mensch und Natur sind, sondern auch nützlich. Er hat dieses Konzept zusammen mit dem amerikanischen Architekten William McDonough begründet.

Der Urzeitcode – Verbotene Entdeckung von 1988

Hyperloop: Von Köln nach Berlin in 30 Minuten!

die Möglichkeit einer schnellen Veränderung durch die Hilfe von Internet-Aktivisten

Der Film erzählt die Geschichte des Internet-Aktivisten und Entwicklers Aaron Swartz, einem Wunderkind der Programmierkunst. Von seiner Mitarbeit bei der Entwicklung des Web-Feed-Formates RSS bis zu seiner Beteiligung bei der Gründung von Reddit hat Aaron Swartz seine Fingerabdrücke überall im Internet hinterlassen. Sein Eintreten für soziale Gerechtigkeit und freien Zugang zu Informationen im Netz verstrickte ihn in einen juristischen Albtraum, der mit seinem Suizid endete.

demandprogress.org

Das ist der Link zur Bewegung die von Aron Schwartz mitbegründet wurde. Wir haben aber auch in Deutschland eine Vielzahl von Aktivisten und guten Ideen. Einige davon könnt Ihr im Kapitel verwandte Links nachschlagen.

Haus Bartleby – Präambel des Kapitalismustribunals in Wien 01-12.05.2016

 

Blacklight Power

…hier geht es zu weiteren interessanten Dokumentationen & Interviews.